Herstellung einer Lärmschutzwand
auf der B 180 Reschenstraße von Km 14,2 – Km 15,2
1. Allgemeines
Eine vom Amt der Tiroler Landesregierung, Gruppe Bau und Technik – Abteilung Straßenbau im Jahre 2003 in Auftrag gegebene lärmtechnische Untersuchung ergab, dass in Ried i.O. mehrere Gebäude Grenzwertüberschreitungen des derzeit gültigen Immissionsschallpegels von 60 Dezibel am Tag und 50 dB in der Nacht aufweisen.
Die in diesem Auftrag durchgeführte Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zeigte in einer Gegenüberstellung von objektsseitigem Lärmschutz (Lärmschutzfenster) zu baulichem Schallschutz (Lärmschutzwand) auch die Rentabilität einer Lärmschutzwand auf. Durch diese bauliche Schallschutzmaßnahmen sind an den Wohnobjekten Pegelreduktionen von bis 6 dB im Erdgeschoss und bis 5 dB im Obergeschoss erreichbar, was einer deutlichen Verringerung der Lärmbelastung entspricht.
Daher wurde 2005 vom Amt der Tiroler Landesregierung, Sachgebiet Straßenerhaltung eine Ausschreibung für die Errichtung einer Lärmschutzwand durchgeführt und die Arbeiten an den Billigstbieter Fa. GK Construction, Wien vergeben.
2. Bauausführung und Kosten:
Mit den Bauarbeiten wurde im März 2006 begonnen. Die Lärmschutzwände werden in einer Höhe von 1,5 m – 3,0 m und einer Gesamtlänge von rd. 1200 m errichtet. Zur Ausführung gelangte das System „Frontlatten“, das sind hochabsorbierende Holzkassetten die zwischen Stahlträgern montiert werden. Zwischen dem anstehenden Gelände und den Holzkassetten befindet sich aus Gründen der Haltbarkeit jeweils eine Betonsockelplatte.
Als Fertigstellungstermin ist der 30.06.2006 vorgesehen.
Die Baukosten für diese Lärmschutzmaßnahmen betragen rd. Euro 390.000,-- inkl. MWSt und werden von der Landesstraßenverwaltung, der Gemeinde Ried und Hotel Mozart zu verschiedenen Anteilen getragen.
Die lärmtechnischen Untersuchungen, sowie die Projektierung wurden vom Büro DI Dr. techn. Martin Sölder, Innsbruck durchgeführt und die Bauaufsicht vom Baubezirksamt Imst, Straßenmeisterei Ried.










