Ausgesprochen!

Schlag auf Schlag

Gestern in der Schule redet mich einer aus der Nachbarklasse mega blöd an, weil ich noch ein bisschen müde aus der Wäsche schau. Und ja, die Haare standen mir echt noch zu Berge. Ob mich den ein Schlagerl gestreift hätte, fragt er und lacht mich noch aus, weil ich nicht weiß, was er meint. Als die Julia mit einem Piercing in der Nase dahergekommen... [mehr...]

B180-Unterer Finstermünztunnel

[ Kontakt ]

AdresseHerrengasse 1-3
A-6020 Innsbruck
Telefon+43 (0)512 508 4001
Fax+43 (0)512 508 4005
[ 

B180-Unterer Finstermünztunnel

  ]

(jpg 1.5 MB)

B180 Reschenstraße Unterer Finstermünztunnel

ALLGEMEINES:

Die B 180 Reschenstraße verläuft im Anstieg von Pfunds nach Nauders in sehr steilem und felsigem Gelände. Der Straßenbereich südlich bzw. oberhalb des Gasthofes Finstermünz ist bereits durch Galerien und Tunnels gesichert. Im Bereich nördlich bzw. unterhalb des Gasthofes Hochfinstermünz ist die Straße noch an mehreren Stellen durch Felsabbrüche, Steinschlag und Schneerutsche bedroht.

Daher wird die B 180 Reschenstraße von Km 33,950 bis Km 34,900 mit dem Projekt „Unterer Finstermünztunnel“ ausgebaut und neu trassiert.
Herzstück dieser Ausbaustrecke ist der „Untere Finstermünztunnel“ mit einer Gesamtlänge von 533 m, wovon 461 m auf den bergmännischen Tunnel und 45 m auf die Voreinschnittsgalerie Nord sowie 27 m auf die Voreinschnittsgalerie Süd entfallen.
Die Zulaufstrecken zu den Tunnelportalen müssen durch aufwendige Voreinschnittsarbeiten sowohl im Süden als auch im Norden hergestellt werden. Dabei werden Felsböschungen bis ca. 50 m Höhe abgetragen und wird ein Naturtunnel im Norden zur Gänze beseitigt. Im Süden ist außerdem die Errichtung einer talseitigen Böschungssicherung durch „bewehrte Erde“ bzw. Geogitter auf eine Länge von rd. 90 m in einer Höhe von 5 – 6 m erforderlich.

PROJEKTIERUNG, BAUAUSFÜHRUNG UND KOSTEN:

Das Baulos wird nach dem Straßenprojekt des Ingenieurbüros Passegger-Autengruber aus Aldrans und den Detailprojekten für Tunnel und Galerien des Ingenieurbüros Zieger-Eccher aus Innsbruck errichtet.
Die Vermessungsunterlagen bzw. die Geländeaufnahmen wurden von der ARGE Vermessung Tirol aus Imst geliefert. Die geologische Betreuung erfolgt durch das Technische Büro Mostler und die geotechnische Betreuung durch das Ingenieurbüro Lercher, beide aus Innsbruck.
Die zahlreichen Genehmigungsverfahren wurden von der  Landesstraßenverwaltung, Gruppe Bau- und Technik, Abteilung Straßenbau beantragt und betreut, die Ausschreibung und Auftragserteilung wurden von der Abteilung Brücken- und Tunnelbau vorgenommen. Auftragnehmer ist die ARGE Beton- und Monierbau/Hilti und Jehle, die Angebotssumme für das Baulos beträgt rd. € 9,15 Mio.  Mit den Arbeiten für die Voreinschnitte wurde bereits im Herbst 2006 begonnen. Der Tunnelvortrieb soll Ende März 2007 gestartet werden.
Die Tunnelinnenschale aus Beton, sowie die beiden Voreinschnittsgalerien Süd und Nord sollen bis Spätherbst 2007 fertiggestellt sein, sodass rechtzeitig bis zur Wintersaison 2007/2008 der Verkehr zweispurig durch den Tunnel geführt werden kann. Die Restarbeiten wie Tunnelbeschichtung, endgültige Beleuchtung, Installation der Betriebs- und Sicherheitstechnik etc. werden erst im Jahre 2008 durchgeführt.

Portalbereich Voreinschnitt Süd
Arbeiten am Voreinschnitt Nord
Umfangreiche Abtragsarbeiten oberhalb abzutragendem Naturtunnel Nord
Herstellung der talseitigen Böchung mit "bewehrter Erde"
Tunnelanschlagfeier am 19.4.2007
Arbeiten an der Tunnelbrust 25.05.07
Alte und neue Tunnelportale
Der letzte Schuss beim Durchschlag 24.06.07
Portal Nord nach dem Durchschlag 25.06.07

ZUSTÄNDIGKEITEN:

Auftraggeber:             Land Tirol, Landesstraßenverwaltung, Gruppe Bau u.Technik
                                Abteilung Brücken- und Tunnelbau

Planung
Straßenprojekt:           Ingenieurbüro Passegger-Autengruber, Aldrans

Detailplanung
Tunnel  u. Galerien:     Ingenieurbüro Zieger-Eccher, Innsbruck    

Bauausführung:           ARGE Beton- und Monierbau/Hilti & Jehle

Bauüberwachung:        Land Tirol, Landesstraßenverwaltung, Baubezirksamt Imst