L 328 Hollbrucker Straße Km 0,200 - Km 0,290
- Foto: Straßenbau vom 23.06.2006 - (c) Land Tirol
Baubeginn: März 2010
Baufertigstellung: September 2010
Baulosbeschreibung:
Die L 328 Hollbrucker Straße beginnt in der Gemeinde Kartitsch an der B 111 Gailtalstraße bei Km 111,472 und führt in den Ortsteil Hollbruck. Mit Hilfe einer einspurigen Brücke der Brückenklasse II (max. 16t LKW) die 1956 errichtet wurde, quert die Landesstraße L 328 bei Km 0,226 die kleine Gail.
Mit dem Neubau der Brücke über den Gailbach wird die Landesstraße L 328 Hollbrucker Straße von Km 0,200 bis Km 0,290 zweispurig ausgebaut und die Engstelle bei der Brücke für einen Begegnungsverkehr Bus - Pkw aufgeweitet. Die neue Brücke weist die Brückenklasse I gemäß ÖNORM 4002 auf.
Die lichte Weite der neuen Brücke beträgt 10,0 m. Neben den Fahrstreifen von 2 x 3,00 m liegen jeweils ein 25 cm breiter Sicherheitsstreifen und die entsprechende Aufweitung für den Begegnungsverkehr. An der linken Seite der Brücke ist der Randbalken 75 cm breit, an der rechten Seite ist ein Gehsteig mit einer Breite von 150 cm geplant. Der Querschnitt der Brücke hat somit eine Gesamtbreite von 10,90 m. Das Bankett weist beiderseits der Straße eine Breite von 1,0 m auf.
Die Brücke weist eine Längssteigung von 1,0 % mit einer Querneigung von 4,0 % auf. Widerlager und Tragwerk werden als Rahmen aus Stahlbeton ausgeführt. Der Straßenaufbau setzt sich aus einer Frostschutzschicht von 60 cm, einer 8 cm starken bituminösen Tragschicht und einer 3 cm starken Asphaltdecke zusammen. Das Oberflächenwasser wird großflächig in den angrenzenden Grundstücken zur Versickerung gebracht. Während der Bauzeit wird für den Verkehr eine einspurige Umfahrungsstraße errichtet.
Die Bauarbeiten werden nach öffentlicher Ausschreibung von einem Osttiroler Unternehmen ausgeführt. Die Arbeiten, die am 15. März begonnen wurden werden voraussichtlich bis Ende September 2010 abgeschlossen sein. Die Kosten betragen rund 300.000,-- Euro und werden vom Land Tirol, Landesstraßenverwaltung getragen.
Fotos: Straßenbau - (c) Land Tirol
























































