Ausgesprochen!

Schlag auf Schlag

Gestern in der Schule redet mich einer aus der Nachbarklasse mega blöd an, weil ich noch ein bisschen müde aus der Wäsche schau. Und ja, die Haare standen mir echt noch zu Berge. Ob mich den ein Schlagerl gestreift hätte, fragt er und lacht mich noch aus, weil ich nicht weiß, was er meint. Als die Julia mit einem Piercing in der Nase dahergekommen... [mehr...]

L 21 Ortsende Berwang bis Rastkopflift

[ Kontakt ]

AdresseEduard-Wallnöfer-Platz 3
A-6020 Innsbruck
Telefon+43 (0)512 508
Fax+43 (0)512 508 2185
[ 

L 21 Ortsende Berwang bis Rastkopflift

  ]

L 21 Berwang-Namloserstraße, Ortsdurchfahrt Berwang, km 5,07 - km 5,45

.
Blickrichtung nach Osten Baulosanfang
Blickrichtung von Baulosmitte nach Osten
Schalung Widerlager Mooslift
Montage der Holz – Bogenbrücke
Schibrücke Mooslift
Blickrichtung von Westen

Bauumfang

Das Baulos Ortsende Berwang bis Rastkopflift an der L 21 Berwang-Namloserstraße beginnt bei  km 5,35 (Baulosanfang) und endet  projektsgemäß bei km 6,30 (Baulosende). Im gesamten Baulos wird die bituminöse Trag- und Deckschichte abgetragen und der Unterbau samt Entwässerungseinrichtungen und Drainagen erneuert. Weiters wird im Bereich zwischen Profil 17 und 18 eine neue Überführung (Schibrücke) errichtet. Das Tragwerk dieser Brücke wird in Holzbauweise ausgeführt und von der Thanellerkarlift GesmbH gesondert beauftragt. Weiters ist eine Geländekorrektur östlich der bergseitigen Rampe der Schibrücke zu machen. Bis zum 31.10.2008 ist der Abschnitt von Baulosanfang bis Einfahrt Mooslift bei Profil 18 (ohne bituminöse Deckschichte) fertig zu stellen. Ebenso müssen  die Widerlager samt Rampen und dazugehörenden Stützmauern der Brücke bis 31.10. 2008 fertig gestellt sein, so dass sich keine zeitliche Verzögerung für die Montage der Holzbrücke ergibt. Im Jahr 2009 ist der Straßenbau von Profil 18 bis Baulosende, sämtliche Begrünungsarbeiten, die Geländekorrektur und die bituminöse Deckschichte herzustellen.

Trassenführung 

Der Trassenverlauf orientiert sich auf der gesamten Planungslänge am Bestand. Aus ent­wässerungstechnischen Gründen erfolgt jedoch in weiten Teilen eine höhenmäßige Anhe­bung der L 21 Berwang-Namloser Straße. Im Maximum liegt die neue Gradiente rund 0,70 m über dem bestehenden Straßenniveau, sodass nahezu im gesamten Bereich die Fahrbahn in Dammlage geführt wird. Lediglich die ersten 100 m ab Baulosanfang liegen im Ein­schnittsbereich.

Als Regelquerschnitt wurde der Querschnitt L 6.0 gemäß dem Leitfaden „Querschnitte für Landesstraßen“ gewählt. Da es sich bei diesem Baulos um ein Sanierungsprojekt handelt, wurden die Entwurfsele­mente weitestgehend durch den Bestand bestimmt.Die bestehende Einfahrt Mooslift ist höhenmäßig ebenfalls an die neuen Bedingungen anzupassen. Um die Ein- und Ausfahrt für Reisebusse zu erleichtern, müssen die Fahrflächenränder im Knoten­bereich geringfügig vergrößert werden. Die beiden Busbuchten kurz nach dieser Einmün­dung werden ersatzlos gestrichen.Gemäß Oberbaukatalog wird der Fahrbahnaufbau mit mindestens 70 cm ungebundene Tragschicht, 8 cm bituminöse Tragschicht und 3 cm Decke ausgeführt. 

Nebenanlage, Kunstbauten  

Die  Überführung wird als Holz – Bogenbrücke mit einer abgehängten Fahrbahn aus Brettschichtholz ausgeführt. Die Spannweite beträgt 15,10 m und die Gesamtbreite beträgt 7,50 m.
Die kleinste Durchfahrtshöhe zwischen der Fahrbahnoberkante der L 21 Berwang-Namloser Straße und der Unterkant des Holztragwerks beträgt 4,75 m. Das Widerlager Mooslift weist eine parallelen Abstand von 2,45 m und das Widerlager Rastkopf von 3,60 m zum Fahrbahnrand auf. Die lichte Weite von Widerlager zu Widerlager beträgt 14,50m.
Der Kreuzungswinkel zwischen Brückenachse und Widerlager beträgt 59,5°. Die nutzbare Überführungsbreite beträgt 6,50 m, da je Brückenseite 0,50 m für die Konstruktion, Geländer und Entwässerung benötigt werden. Die Längsneigung der Brücke beträgt 2,50%. Die beiden Brückenwiderlager samt Flügelmauer werden aus Stahlbeton hergestellt. Das Tragwerk wird auf Stahlbeton Auflagersockel und Neoprenlager aufgelegt.
Zur Böschungssicherung der Rampen wird eine Stützmauer aus Stahlbeton Länge ca. 23 m und Steinschlichtungen in den Neigungen von 1:1 bis 5:1 ausgeführt.Die Stärke der Brückenplatte aus Bretterschichtholz beträgt 30 cm und ist mit einer 2-lagigen bituminösen Abdichtung gegen Feuchtigkeit geschützt. Die Verschleissschicht bilden 5 cm Gussasphalt. 

Entwässerungmaßnahmen 

Fast im gesamten Baulosbereich erfolgt die Straßen und Hangentwässerung über Entwässerungsmulden (Muldenversickerung) und Muldeneinlauf­schächte. Die Ableitung der so gesammelten und durch die Mulden­entwässerung bereits vorgereinigten Straßenwässer erfolgt mittels Mehrzweckrohren, die zusätzlich auch zur Frostkofferentwässe­rung dienen.Von Baulosanfang bis Baulosende erfolgt die Ausleitung bei Profil 30 in den bestehenden Vorfluter.Durch die Anhebung der Gradiente der L 21 um rund 70 cm ist es nun auch möglich, die be­stehende Gerinneverrohrung DN 800 durch eine neue und größere Rohrquerung DN 1000, oder als Variante ein kreisförmiges Stahlwellblechrohr DN 1200 zu ersetzten. 

Aufrechterhaltung des Verkehrs 

 

Für den ersten Abschnitt von Baulosanfang bis Einfahrt Mooslift haben die Arbeiten so zu erfolgen, dass außerhalb der genehmigten Sperrzeiten der Verkehr  zumindest einspurig aufrecht erhalten werden kann.Die geplanten Sperrzeiten für diesen Abschnitt (Bauloslänge ca. 450m) sind von Montag bis Freitag  (ausgenommen Feiertage) von 7:30 bis 11:30 Uhr und von 14:30 bis 17:00 Uhr. 

Für den zweiten Abschnitt von Einfahrt Mooslift bis Baulosende (Bauloslänge ca. 450m) ist eine einspurige Umleitung auf dem bestehenden Wirtschaftsweg nördlich des Bauloses möglich. 

 

 

 

 

 

  • Auftraggeber Straßenbau

Land Tirol, Gruppe Bau und Technik, Abteilung Straßenbau

  • Ausführende Firmen

ARGE, Swietelsky Baugesellschaft mbH, Gebrüder Haider Bauunternehmung GmbH Holzbau Saurer 6600 Höfen

  • Planung Straßenbau            

Ingenieurbrüro Dipl.-Ing. DR. Helmut Köll 

  • Planung Schibrücke
Ingenieurbüro  Dipl.-Ing . Nessler Paul 
  • Gesamtbaukosten

Anteil Land Tirol: 768.000.-

Anteil Thanellerkarlift: 255.000.-

  • Baubeginn

7. Oktober 2008

  • Bauende

Hauptarbeiten: 31. Juli 2009 Restarbeiten: 31. August 2009

  • Bauüberwachung

Baubezirksamt Reutte, Somweber Bernhard