Arbeitsgemeinschaft DI DR. MARKUS ILLMER + DI GÜNTHER TAUTSCHNIG . ARCHITEKTEN 6020 Innsbruck, Exlgasse 37.
Visualisierungen von: M9 ARCHITEKTEN SENFTER + LANZINGER DI PHILIPP DI RUPP.
zu den Visualisierungen:
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49 KB) (Darstellung Höhenverhältnisse)
Sowohl das Landes-Kontrollamt im Jahr 1998 als auch der Bundesrechnungshof im Jahr 2000 weisen auf die beengte Raumsituation und die Notwendigkeit der langfristigen Verbesserung hin:
„Die sukzessive Erweiterung, die teilweise sehr alte Bausubstanz sowie die engen Raumverhältnisse wirken sich auch auf die Effizienz der Verwaltungsabläufe aus. So sind beispielsweise Mitarbeiter eines Referates räumlich in verschiedenen Gebäuden bzw. Stockwerken untergebracht. Die Parteien müssen teilweise lange Wege zurücklegen; auch die Orientierung ist schwierig.“ (Landes-Kontrollamt 1998)
Derzeit ist kein einziger Raum der BH Kitzbühel barrierefrei erreichbar. Die historische Bausubstanz mit drei nur teilweise miteinander verbundenen Stiegenhäusern und dem für Bürozwecke nicht nutzbaren Erdgeschoß macht eine barrierefreie Sanierung unumgänglich.
Dem Wunsch der Stadtgemeinde Kitzbühel entsprechend soll der bestehende Standort beibehalten und barrierefrei generalsaniert werden. Die dadurch entfallenden Flächen, die zum Bestand notwendigen zusätzlichen Flächen sowie die Außenstelle „Gesundheitsamt“ müssen daher in einem zweiten Gebäude untergebracht werden.
Das Konzept in Schlagworten:
Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel
A Sanierung und Funktionsadaptierung BH-ALT (HNr. 28 u. 30)
bei Wegfall des Hauses 34
(barrierefreie Sanierung nicht möglich)
B Erweiterung durch BH-NEU (Tiefgarage)
A: Sanierung und Funktionsadaptierung BH-ALT (HNr. 28 u. 30)
Behindertengerechte Erschließung des gesamten Gebäudes; Lift neu;
Brandschutz, Fluchtwege und Brandabschnitte;
Funktionale Zuordnung der Referate;
Die derzeit als Archiv genutzten Gewölbe im Erdgeschoss des Hauses 30
stellen eine ideale Erweiterungsmöglichkeit für das angrenzende Stadt-
museum dar. Dieses erhält so neue Ausstellungsflächen in einem groß-
zügigerem Foyerbereich samt der Möglichkeit eines Lifteinbaus und eines
eigenen Zugangs zur geplanten Tiefgarage.
Öffnung des Verbindungstraktes zu einem Laubendurchgang (zugleich
Eingangsportikus für BH, Museum und Tiefgarage). Durch diese Öffnung
wird der im Innenhof der BH gelegene Veranstaltungsplatz (Stadt- und Musikfeste) unmittelbar mit dem Gartenraum des Stadtparks verbunden.
Der Grünbereich kommt so näher an die Altstadt heran.
B: Erweiterung durch BH-NEU (Tiefgarage)
Zusammenführung der extern angemieteten Büroflächen in einem neuen
Bürogebäude, in welchen auch die durch barrierefreie Sanierung wegfallenden Bestandsflächen untergebracht werden; Mitnutzung des Saales „Hahnenkamm“ des Stadtamtes
Interne Verbindung der BH-ALT und BH-NEU über öffentlich nutzbaren unterirdischen Gang und Tiefgarage;
Städtebaulich behutsame Situierung in der Gebäudeflucht des ehemals
hier befindlichen Direktorshauses;
Lang gestreckter und dadurch niederer Baukörper (E + 1 bei Klostergasse;
E + 2 zum Stadtpark hin gemäß dem um eine Geschosshöhe fallenden
Gelände); die Hauptachsen des Fußgängerverkehrs werden vom Bau-
körper aufgenommen und flankierend begleitet;
Erhaltung des Baumbestandes im Stadtpark;
Schaffung eines verkehrsfreien, begrünten Bereiches zwischen Hotel Greif
und Volksschule durch Verlegung der Autostellflächen in die Tiefgarage;
dadurch zugleich Vergrößerung des Stadtparks Richtung Westen, der so
seine ursprüngliche und topographisch richtige Orientierung zurückgewinnt,
indem er dem Verlauf der mittelalterlichen Stadtmauer folgt. Die historische
Stadtansicht wird dadurch aufgewertet und als Element in den erweiterten
Stadtpark einbezogen.
Tiefgarage: Rampe unter dem Gebäude, dadurch kein „Loch“ im Park;
leichte Orientierung in der Garage: Ausgänge Rathaus/Greif;
BH-Alt/Museum; BH-Neu/Klostergasse;
spätere Ausbaumöglichkeit gegeben


