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Grüner Daumen

Mei toll, es schneit schon wieder... Schnell, ab zur Bushaltestelle. Ich muss um Punkt Acht Uhr im Büro sein. Mein Daumen angelt nach der Buskarte in der Geldtasche. Glitsch – fast wär’ ich am Boden gesessen. Jetzt reicht’s. Heut’ ist es aber rutschig. Nichts wie rein in den Bus und die warme Heizung genießen. Kein nervenaufreibendes... [mehr...]

Goldene Hochzeiten

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Goldene Hochzeiten

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Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Klara und Herr Ludwig Knitel aus Holzgau.

Ludwig ist ein waschechter Holzgauer, Klara kommt aus Stockach; Kennen gelernt hat er Klara im Gasthaus der Eltern. Ludwig hatte mit seiner ersten Frau einen Sohn und eine Tochter; leider ist seine Frau sehr früh verstorben, da waren die Kinder 1 ½ Jahre bzw. 5 Tage alt (1958). 1961 haben Ludwig und Klara dann standesamtlich in Bach und kirchlich in Absam geheiratet. Ludwig war 40 Jahre lang Waldaufseher in Holzgau und „in allen Holzgauer Vereinen Kassier“ (lange Zeit war er sogar achtfacher Kassier: Agrargemeinschaft „Innerer Aufschlag“, Agrargemeinschaft „Äußerer Aufschlag“, Agrargemeinschaft „Rossgumpen“, Weggemeinschaft „Sulzl“, Bergwacht, Bergrettung, Feuerwehr, Agrargemeinschaft „Sulzl“). Klara hat nicht so viel Zeit in Vereinen verbringen können; sie hat sich um den Haushalt und die Kinder gekümmert. Die beiden haben sechs Kinder, acht Enkel und fünf Urenkel.

Zum Fest der Goldenen Hochzeit konnten nunmehr Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Herr Bürgermeister Günter Blaas aus Holzgau gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.

Jubelpaar Knitel
Jubelpaar Knitel

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Bernadette und Herr Walter Knitel aus Holzgau.

Bernadette stammt aus Bach, aus dem Gasthaus „Alpenblick“, Walter aus Holzgau. Richtig kennen gelernt haben sich die beiden bei einem Musikfest in Steeg. Bernadette war Marketenderin bei den Bachern, Walter hat bei der Holzgauer Musik die Tuba geblasen. Walter ist gelernter Holzbildhauer und hat später dann ein Sportgeschäft betrieben, 1971 hat er mit fünf Paar Ski angefangen, später hat er dann auch das Sportgeschäft in Warth aufgebaut. Bernadette hat anfangs im elterlichen Gasthaus gearbeitet und dann im Sportgeschäft. Walter ist ein fanatischer Bergsteiger und war schon auf allen bekannten Gipfeln; er war viele Jahre Obmann des Sportvereines und geht immer noch leidenschaftlich gerne Ski fahren, regelmäßig schwimmen und Rad fahren. Vor kurzem ist er wieder, nach 20 Jahren Abstinenz (vorher war er schon 35 Jahre dabei) wieder zur Musik gegangen und ist wieder mit Begeisterung dabei. Bernadette mag es da lieber ein bisschen geruhsamer. Die beiden haben drei Kinder und acht Enkelkinder. 

Zum Fest der Goldenen Hochzeit konnten nunmehr Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Herr Bürgermeister Günter Blaas aus Holzgau gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.

Jubelpaar Knitel
Jubelpaar Knitel


Das Jubiläum der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Regina und Herr Wilhelm Hosp aus Heiterwang.

Beide Eheleute sind gebürtige Heiterwanger. Näher gekommen sind sie einander aber erst beim gemeinsamen Musizieren im Kirchenchor. Im Herbst 1961 haben sie sodann standesamtlich und kirchlich in Heiterwang geheiratet. Nach einer schönen Hochzeitsfeier im Kreis der Familie brachen die jungen Eheleute mit dem Zug zu einer kurzen Hochzeitsreise nach Mariazell und an den Wörthersee auf. Später sind sie miteinander in das Elternhaus von Wilhelm eingezogen und haben dort bis zum Bezug ihres Eigenheimes, das sie in vielen Arbeitsstunden in Eigenregie aufgebaut haben, gewohnt. Seit dem Einzug ins neue Haus im Jahr 1977 betreiben die rüstigen Eheleute auch eine kleine Zimmervermietung. Herr Hosp war Zeit seines Lebens bei der Bahn und war nach einer einjährigen Zusatzausbildung in St. Pölten bei der Bahnmeisterei Lermoos zuständig für die Organisation der Betreuung der Gleisanlagen von Vils bis Ehrwald/Schanz. Frau Hosp musste bereits früh in der elterlichen Landwirtschaft mitarbeiten. Zusätzlich hat sie verschiedene Nähkurse absolviert und kleidet nunmehr als begeisterte Hobby-Näherin die ganze Familie ein. Neben der Zimmervermietung helfen die rüstigen Eheleute nach wie vor den Söhnen in der Landwirtschaft. Seit der Silberhochzeit gönnen sie sich mittlerweile einmal im Jahr einen schönen Urlaub und haben dabei bereits Sizilien, die Türkei, Rom, Spanien, Griechenland und viele andere Länder Europas bereist. Herr Hosp hat sich stets auch im Gemeinwesen sehr engagiert und war 30 Jahre bei der Musikkapelle, davon einige Jahr sogar Kapellmeister. Zusätzlich war er auch zwei Perioden im Gemeinderat der Gemeinde Heiterwang aktiv. Das Fest der Goldenen Hochzeit konnten die Eheleute im Kreis der Familie gemeinsam mit den zwei Söhnen und sieben Enkelkindern, die ihnen besondere Freude machen, feiern.

Zum Fest der Goldenen Hochzeit konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Frau Bürgermeisterin Beate Reichl aus Heiterwang gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Hosp
Jubelpaar Hosp

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Erika und Herr Paul Haas aus Ehenbichl.

Paul stammt ursprünglich aus Südtirol und kam im Alter von 14 Jahren gemeinsam mit seinen 7 Geschwistern ins Außerfern. Zuerst wohnte die Familie in Elbigenalp bei der Schwester der Mutter, bevor sie sich im Jahr 1942 im Ortsteil Rieden der Gemeinde Ehenbichl ansiedelten. Wie es der Zufall so wollte, lernte Paul dort auch die junge Erika, die in Rieden geboren und aufgewachsen ist, kennen. Im Herbst 1961 wurde schließlich standesamtlich in Reutte und kirchlich in der Wieskirche geheiratet. In besonderer Erinnerung ist dem Ehepaar dabei noch die schöne Hochzeitsfeier im Gasthof Kreuz in Ehenbichl. Nach der Trauung zogen die jungen Eheleute in das Elternhaus von Erika. Bis zur Geburt des Sohnes arbeitete Frau Haas in den Reuttener Textilwerken, während ihr Mann, der ursprünglich das Handwerk des Schusters erlernt hatte, im Baumeistergewerbe, tätig war. Später wechselte Herr Haas ins Metallwerk Plansee, wo er insgesamt 24 Jahre lang bis zu seiner Pensionierung arbeitete. Nebenher betrieben die rührigen Eheleute miteinander eine kleine Landwirtschaft, welche sie in den 90er Jahren aufgaben. Ein besonderes Hobby ist für Herrn Haas das Singen. Einmal in der Woche trifft er sich mit Riedener Bekannten zum gemeinsamen Musizieren und Singen. Besondere Freude macht dem Ehepaar die 3jährige Enkeltochter, die gern mit Oma und Opa spielt.

Zum Fest der Goldenen Hochzeit konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Herr Bürgermeister Wolfgang Winkler aus Ehenbichl gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Haas
Jubelpaar Haas

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor Kurzem Frau Hildegard und Herr Alfred Hammer aus Vils.

Alfred Hammer stammt aus der Weststeiermark und kam als Monteur nach Vils. Eigentlich wollte er nach einer abenteuerlichen Fahrt über den tief verschneiten Fernpaß gar nicht im Außerfern bleiben. Doch nachdem er beim Tanzen im Gasthof Ulrichsbrücke die hübsche Hildegard aus Vils kennen gelernt hatte, änderte er seine Meinung. Schließlich wurde im Jahr 1961 standesamtlich in Vils und kirchlich in Haiming, wo der Onkel von Hildegard Pfarrer war, geheiratet und dort im Widum im kleinen Kreis auch gefeiert. Nach der Hochzeit zogen die jungen Eheleute nach Vils. Später wechselten sie aus beruflichen Gründen nach Innsbruck und kehrten (nach einer kurzen „Station“ am Kniepass) wieder zurück ins heimatliche Vils, wo sie 1972 mit dem Bau ihres Hauses begannen. Unter tatkräftiger Mithilfe ihres großen Bekanntenkreises wurde das Haus in Eigenregie fertig gestellt und konnten sie 1975 dort einziehen. Mittlerweile genießen die rüstigen Eheleute gemeinsam ihren Ruhestand. Beide sporteln sehr gerne, weshalb man sie immer wieder beim wandern, Rad fahren und schwimmen im Alatsee. Besondere Freude machen ihnen jedoch ihre ausgedehnten Reisen durch ganz Europa mit dem Wohnmobil, von denen sie viel zu erzählen wissen. Den Tag der Goldenen Hochzeit haben sie in der Toskana verbracht und dort eine schöne Feier erlebt. Aus der Ehe stammen 3 Kinder und 4 Enkelkinder.

Zum Fest der Goldenen Hochzeit konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Günter Keller gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.

Jubelpaar Hammer
Jubelpaar Hammer

Das besondere Jubiläum der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Hertha und Herr Ernst Gehring aus Zöblen.

Herr Gehring stammt aus Zöblen und lernte die junge Hertha aus Tannheim beim Tanzen am Vilsalpsee kennen. Als beide kurz danach für 2 Jahre in die Schweiz zum Arbeiten „auswanderten“, ergab sich immer wieder die Gelegenheit für Treffen. Hertha war in einem Haushalt tätig, während Ernst in der Landwirtschaft bzw. in einer Gipserei arbeitete. Nach ihrer Rückkehr nach Tirol wurde schließlich im Herbst 1951 standesamtlich in Tannheim und kirchlich in Ischgl geheiratet. Nach Ischgl gelangte das junge Paar über Vermittlung eines befreundeten Pfarrers, der die jungen Leute auch traute. Nach der Trauung machte das Paar einen kleinen Ausflug nach Innsbruck und Umgebung, wo der Bruder von Ernst als Polizist tätig war. Nach der Rückkehr ins Tannheimertal zogen die jungen Leute miteinander ins Elternhaus von Ernst ein, wo sie eine kleine Landwirtschaft betrieben und eine Fremdenpension einrichteten. Zudem arbeitete Ernst 9 Jahre lang als Schafhirte, wo er für fast 2.000 Schafe verantwortlich war. Im Jahr 1960 entschloss sich das Ehepaar schließlich, die Landwirtschaft aufzugeben und die Pfrontener Hütte am Aggenstein zu pachten. Dort waren sie auch für den Neubau der Hütte verantwortlich und machte ihnen die Tätigkeit als Hüttenwirte 20 Jahre lang viel Freude. Anfang der 70er Jahre begannen sie zudem mit dem Bau eines Hotels in Zöblen und konnten im Jahr 1975 das Hotel Wildanger in Zöblen eröffnen. Für den besonderen Namen des Hotels war die Tatsache verantwortlich, dass Herr Gehring schon damals plante auch ein Wildgehege zu errichten, was er später auch realisieren konnte, in dem u.a. Hirsche, Steinböcke und Zwergziegen zu finden waren. Im Jahr 1989 ging das rührige Ehepaar schließlich in Pension und übergab den Betrieb an den Sohn. Ihren Ruhestand genießen sie nunmehr im neu gebauten Eigenheim. Beide Eheleute waren stets sehr sportlich und fuhren leidenschaftlich Schi und unternahmen ausgedehnte Wanderungen. Viel zu erzählen gibt es von zahlreichen Reisen in ferne Länder, bei denen das Paar schon viel gesehen und erlebt hat. Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten die rüstigen Eheleute im Kreise von Familie, Verwandten und Freunden. Besondere Freude machen Familie Gehring die 3 Söhne und 3 Enkelkinder.

Vor kurzem konnten Frau Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Herr Bürgermeister Werner Gehring  dem Paar zur Diamantenen Hochzeit gratulieren und die Jubiläumsgabe des Landes Tirol überreichen.

 

Jubelpaar Gehring
Jubelpaar Gehring

Das 50-jährige Hochzeitsjubiläum feierten vor kurzem Frau Erika und Herr Adolf Praxmair aus Reutte.

Erika stammt aus Königsberg (Ostpreußen) und ist bereits im Alter von 5 Jahren nach Reutte gekommen; Adolf ist ein eingefleischter Reuttener. Die beiden haben sich bei der Rettung, wo Adolf Fahrer war und Erika „Samariterdienst“ geleistet hat, kennen gelernt und dann 1961 geheiratet. Adolf hat im Metallwerk gelernt, kurze Zeit bei Bihler in Halblech gearbeitet und war danach dann bis zur Pension im Metallwerk. Erika hat beim „König“ Drogistin gelernt; sie ist sehr engagiert im Kirchenchor und beim Kammerorchester der Musikschule. Was für Adolf das Bergsteigen ist, ist für Erika die Musik. Adolf ist nämlich begeisterter Bergsteiger, war fast 40 Jahre bei der Bergrettung und hat gemeinsam mit dem Lions-Club die Blindenwanderungen betreut; er war auch immer leidenschaftlicher Segler, da war auch Erika immer gerne dabei. Die  beiden haben einen Sohn und zwei Töchter, 3 Enkelinnen und einen Enkel.

Zum Fest der Goldenen Hochzeit konnten nunmehr Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Herr Bürgermeister Alois Oberer aus Reutte gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.

Jubelpaar Praxmair
Jubelpaar Praxmair

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Notburga und Herr Rudolf Hammerle aus Bach.

Frau Hammerle stammt aus dem Ortsteil Stockach in der Gemeinde Bach, während Rudolf im Ortsteil Schönau aufgewachsen ist. Kennengelernt haben sich der Zimmermann und die junge Notburga bei einem Richtfest in der Nachbarschaft von Notburgas Elternhaus. Nach dem ersten Kennenlernen wurde standesamtlich in Bach und kirchlich in Eben am Achensee, der Kirche der Namenspatronin von Notburga, geheiratet. Nach der Trauung folgte eine schöne Hochzeitsfeier in Stockach im Gasthof Traube. Gemeinsam zogen die jungen Eheleute nach der Heirat in das Elternhaus von Notburga in Stockach ein. Dieses brannte im Jahr 1978 kurz vor Weihnachten zur Gänze nieder und wurde mit tatkräftiger Unterstützung von Nachbarn und Gemeinde wieder aufgebaut. Insgesamt war das Leben der Eheleute stets von harter Arbeit geprägt. Herr Hammerle war zuerst Zimmerer bei der Fa. Schuler in Holzgau, dann bei der Zimmerei Werth in Reutte und schließlich war er bei der Firma Holzbau Saurer tätig. Die letzten 7 Jahre vor der Pensionierung pachteten die Eheleute miteinander die Roßgumpenalpe, wo Rudolf als Hirte und Notburga als Wirtin tätig war. Notburga hat lange Jahre auch eine Privatzimmervermietung betrieben und war zusätzlich 25 Jahre lang Ortsbäurin. Mittlerweile genießen die beiden Eheleute ihren Ruhestand, wobei Herr Hammerle noch gemeinsam mit seinem Enkelsohn eine kleine Landwirtschaft mit 9 Stück Vieh betreibt. Aus der Ehe stammen 3 Kinder und 4 Enkelkinder.

Vor kurzem konnten Frau Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Herr Bürgermeister Egon Brandhofer  dem Paar zur Goldenen Hochzeit gratulieren und die Jubiläumsgabe des Landes Tirol überreichen.

Jubelpaar Hammerle
Jubelpaar Hammerle

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Maria und Herr Alwin Hammerle aus Steeg.

Alwin Hammerle ist im Ortsteil Welzau in der Gemeinde Steeg aufgewachsen. Er lernte seine Zukünftige aus dem Ortsteil Prenten beim Hüten auf der Alm kennen. Dort besuchte Alwin die hübsche Maria immer wieder und half ihr bei der Arbeit. Im Jahr 1961 wurde schließlich standesamtlich in Steeg und kirchlich in der Vorarlberger „Heiratsfabrik“ Rankweil  geheiratet. Mit dem Zug traten die jungen Eheleute sodann eine kurze Hochzeitsreise nach Sigmaringen/D an, wo sie den Bruder von Maria besuchten. Nach ihrer Rückkehr nach Steeg gab es zu Hause eine kleine Hochzeitsfeier. Anfangs zogen die jungen Eheleute in das Elternhaus von Maria und übersiedelten später in die Welzau. Im Jahr 1965 begannen sie mit dem Bau ihres Eigenheimes und zogen im Dezember 1967 in das große Bauernhaus, das sie in Eigenregie aufgebaut hatten, ein. Ihr Leben war stets von  harter Arbeit geprägt. So betrieben sie gemeinsam eine Landwirtschaft mit 10 – 12 Stück Vieh, 20 Schafen und einem Pferd. Maria vermietete insgesamt 8 Gästebetten   zusätzlich übte Alwin das Gewerbe des Pferdefuhrwerkers aus. Neben der Arbeit engagierten sie sich auch stets im Gemeindeleben. So ist Alwin seit 52 Jahren bei den Schützen, war 33 Jahre Obmann des Viehzuchtvereines, 20 Jahre Vereinsstierhalter und arbeitete auch 20 Jahre als Gemeindearbeiter. Maria hat stets das Theaterspielen viel Spaß gemacht. Insgesamt 18 Jahre lang hat sie bei der Steeger Heimatbühne schauspielerisches Talent bewiesen. Seit mittlerweile 6 Jahren bewirtschaften die rüstigen Eheleute im Sommer noch die Alpe Mansgunt in SteegGehren als Hirten. Stets waren beide sehr sportlich und können auf zahlreiche Preise und Siege beim Rodeln und Langlaufen stolz sein. Nach wie vor halten sie sich mit langen Spaziergängen fit und helfen in der familieneigenen Landwirtschaft tatkräftig mit. Besondere Freude machen den Eheleuten die 3 Kinder, 6 Enkelkinder und 2 Urenkel.

Vor kurzem konnten Frau Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Herr Bürgermeister Günther Walch  dem Paar zur Goldenen Hochzeit gratulieren und die Jubiläumsgabe des Landes Tirol überreichen.

Jubelpaar Hammerle
Jubelpaar Hammerle

Das besondere Jubiläum der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Stefanie und Herr Helmut Hartmann aus Vils.

Helmut wurde in Vils geboren und musste nach der Matura im Jahr 1939 zum Arbeitsdienst und später zum Militärdienst einrücken. Nach dem Krieg arbeitete er zuerst als Schilehrer in Jungholz, wo er auch seine Zukünftige, die junge Stefanie, eine gebürtige Jungholzerin, kennen lernte. Stefanie hatte in Weißensee eine Lehre als Schneiderin absolviert und war danach als selbständige Schneiderin in Jungholz tätig. Nach dem ersten Kennen lernen wurde schließlich im Jahr 1951 standesamtlich und kirchlich in Jungholz geheiratet. Nach der Hochzeit siedelten sich die jungen Eheleute in Vils an, wo Herr Hartmann bei der Fa. Schretter & Cie in Vils zu arbeiten begann. Im Laufe seiner 35 Berufsjahre kletterte Herr Hartmann die Karriereleiter nach oben und arbeitete sich zum Einkaufsleiter empor. In seiner Freitzeit war Herr Hartmann stets im Gemeindeleben aktiv. So war er 60 Jahre lang Mitglied der Schützenkompanie Vils sowie Gründungsmitglied des Vilser Schi- und Fußballclubs. Außerdem war er lange Jahre in führender Funktion im Tourismusverband Vils tätig, davon 12 Jahre lang als Obmann-Stellvertreter und 12 Jahre als Obmann. Mittlerweile genießen die Eheleute in ihrem Eigenheim in Vils, das sie 1960 miteinander in Eigenregie gebaut haben, den Ruhestand. Besondere Freude machen ihnen die 3 Söhne, 1 Tochter und 7 Enkelkinder. Im großen Kreis der Familie wurde zuletzt auch die Diamantene Hochzeit ganz besonders gefeiert.

Zum Fest der Diamantenen Hochzeit konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Herr Bürgermeister Günter Keller aus Vils gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.

Jubelpaar Hartmann
Jubelpaar Hartmann


Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Herr David und Frau Sofie Tröbinger aus Vils.

Herr Tröbinger wurde in Franzensfeste in Südtirol geboren und wuchs in Zams auf. Nach dem Besuch der Volksschule in Zams wechselte er nach Schwaz ins Paulinum, wo er auch maturierte. Nach der Matura schrieb sich der junge David für 10 Semester an der theologischen Fakultät ein, wechselte aber später zur Lehrerausbildung. Im Jahr 1960 nahm er sodann seine erste Stelle als Leiter der Volksschule in Rinnen an. Als Schulleiter war es damals üblich, engen Kontakt mit dem Bürgermeister zu halten. Dies erwies sich für den fleißigen Lehrer als wahrer Glücksfall, da er im Haus des Bürgermeisters die junge Sofie aus Bichlbächle, die dort im Haushalt tätig war, kennenlernte. Bereits 1961 wurde in Berwang standesamtlich und kirchlich geheiratet. Die Hochzeitsfeier fand im Gasthaus Edelweiß in Berwang statt. Miteinander zogen die jungen Eheleute sodann ins Schulhaus in Rinnen ein und wechselten ein Jahr später nach Nesselwängle, wo Herr Tröbinger insgesamt 13 Jahre lang die dortige Volksschule leitete. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer hatte er noch zahlreiche andere Aufgaben zu übernehmen. So leitete er auch die örtliche Musikkapelle, den Kirchenchor und den Männerchor. Im Jahr 1975 wurde Herr Tröbinger nach Vils berufen, wo er nach der Pensionierung seines Vorgängers die Stelle des Volksschuldirektors übernahm. Diese Funktion füllte der passionierte Lehrer bis zum Jahr 1995 mit viel Engagement und Freude aus. Auch die Familie hatte sich in Vils so gut eingelegt, dass die ursprünglichen Pläne, in Lechaschau ein Haus zu bauen, aufgegeben wurden. Die Tröbingers kauften in Vils das ehemalige „Doktorhaus“ und wurden in der Stadt sesshaft. Herr Tröbinger war auch weiterhin musikalisch besonders engagiert. So übernahm er in Reutte den Männerchor und war Gründungsmitglied des Lehrersingkreises, den er insgesamt 20 Jahre leitete. Zudem war er 17 Jahre lang als Leiter des Vilser Kirchenchores engagiert. Mittlerweile genießen die rüstigen Eheleute ihren Ruhestand. Frau Tröbinger strickt viel und fanden ihre Werke erst kürzlich beim Weihnachtsmarkt in Vils reißenden Absatz. Die Musik begeistert Herrn Tröbinger nach wie vor und erteilt er mittlerweile Musikunterricht an junge Vilser Schüler. Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten die Eheleute im Kreise der Familie gemeinsam mit den 5 Kindern und 10 Enkelkindern.

Zum Fest der Goldenen Hochzeit konnten kürzlich Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Herr Bürgermeister Günter Keller aus Vils gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.

Jubelpaar Tröbinger
Jubelpaar Tröbinger

Das 50-jährige Hochzeitsjubiläum feierten vor kurzem Frau Olga und Herr Helmut Kuhn aus Weißenbach am Lech.

Helmut und Olga stammen beide aus Weißenbach, die Olga hat dem Helmut immer schon gut gefallen. Beide haben bei den Reuttener Textilwerken gearbeitet und sind sich beim Theaterspielen in Weißenbach näher gekommen, „Da hat es manches Busserl gegeben!“, so Helmut. Olga war drei Jahre in der „Fabrik“ und dann Hausfrau, Helmut hat 44 Jahre bis zur Pension, zuletzt als Webmeister, in der Weberei gearbeitet. Olgas Mutter ist früh gestorben, weshalb sie sich als Ersatzmutter um drei jüngere Geschwister kümmern musste, deshalb hat man dann halt ein bisschen später in Weißenbach geheiratet. Die beiden waren fast acht Jahre beim Theaterverein und in der Freizeit sind die beiden immer gerne in den Bergen gewandert. Nach der Hochzeit wurde das Heimhaus von Hubert komplett hergerichtet und man konnte dann mit Zimmervermietung etwas dazuverdienen. „Drei mal hat der Storch zugekehrt“, erzählt Helmut, die beiden haben zwei Töchter und einen Sohn und fünf Enkel. Alles Buben!

Zum Fest der Goldenen Hochzeit konnten nunmehr Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Herr Bürgermeister Hans Dreier aus Weißenbach gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.

Jubelpaar Kuhn
Jubelpaar Kuhn