Informell:
- Bereich Pflegekinderwesen, Tagespflege und Adoption:
- Alle Pflegeelternwerber machen eine Ausbildung und bekommen erst nach erfolgreicher Teilnahme eine Pflegebewilligung – dies soll eine noch höhere Sicherheit für unsere Pflegekinder bewirken
- Die Pflegeeltern unterziehen sich regelmäßig Fortbildungen und Schulungen und sind im ständigen Austausch mit den SozialarbeiterInnen der Jugendwohlfahrt
- Ein bisher in Tirol (Österreich?) einzigartiges Pilot- Projekt hat erstmals Herkunftsfamilien und Pflegefamilien und parallel dazu die Pflegekinder in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe vereint
- Es konnte im Josefsheim der Barmherzigen Schwestern in Reutte ein Krisenpflegeplatz eingerichtet werden
- Die Jugendwohlfahrt arbeitet aktiv am Projekt Tirolini-die maßgeschneiderte Kinderbetreuung im Tannheimertal- mit
- Die Adoptivwerber aus Reutte stehen wie die aus allen anderen Bezirken Tirols auf einer tirolweiten Bewerberliste, sie machen Informationskurse mit, angestrebt werden offene Adoptionen.
- Unterstützungsangebote
- Die Jugendwohlfahrt Reutte hat in Zusammenarbeit mit dem Sozial- und Gesundheitssprengel Außerfern im ehemaligen Kolpingheim in Reutte, im Schulzentrum, eine Schülerstube eingerichtet, in der jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 13 – 17 Uhr Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 15 Jahren beaufsichtigt und betreut werden.
- Die Jugendwohlfahrt Reutte hat in Zusammenarbeit mit dem Eltern-Kind-Zentrum in Reutte eine Nachmittagsbetreuung für Volksschulkinder an drei Nachmittagen in der Woche installiert
- Es gibt seit einem Jahr sogar die Möglichkeit des Betreuten Wohnens in Reutte – Der Verein Jugendwohnstart hat auf Ansuchen der JUWO für Reutte vier Plätze für Jugendliche ab 14 Jahren genehmigt bekommen.
- Es gibt die Möglichkeit, Besuchsbegleitungen durchzuführen
- Die jährlich stattfindende Ferienaktion der SpielmitmirWochen im Sommer wird von der Jugendwohlfahrt organisiert und durchgeführt, zuletzt in Zusammenarbeit mit dem Sozial- und Gesundheitssprengel Außerfern und der Marktgemeinde Reutte
- Serviceangebote der SozialarbeiterInnen
- Eltern, die eine Scheidung eingebracht haben und bei denen eine Regelung der Obsorge im Raum steht, werden mittels Schreiben über Hilfsangebote informiert und zu einem Gespräch eingeladen
- Eltern, deren Kinder straffällig geworden sind, wird von Seiten der Jugendwohlfahrt Unterstützung und Hilfe aktiv angeboten
- Es gibt Schulstart- und Weihnachtsaktionen und die Möglichkeit, Hilfe, sowohl finanzieller als auch organisatorischer Art bei Ferienaufenthalten für Kinder zu gewähren.
- Durch die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Stellen wie Kinder- und Jugendanwaltschaft, Erziehungsberatung, Schulpsychologie, Familientherapeuten oder Beratungsstellen können Rat- und Hilfesuchende rasch und unbürokratisch an für sie geeignete Stellen weitervermittelt werden
- Die Jugendwohlfahrt hat auch die Möglichkeit, Psychologen des Fachpsychologischen Dienstes der Landesregierung zu ihrer Arbeit hinzuzuziehen.
- Und selbstverständlich unterziehen sich die SozialarbeiterInnen laufenden Supervisionen und nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil, um ihr fachliches Niveau halten und garantieren zu können.
- Zielsetzung für das kommende Jahr
- Weiterentwicklung der Kinderbetreuungseinrichtungen , und die Schaffung eines Kinderhauses (=meine Vision)
- die Einführung des neuen EDV-Programms und damit die Qualitätssicherung in unserer Arbeit
- die Entwicklung des Sozialen Leitbildes Außerfern
- Für März ist ein Workshop in Gymnasium geplant
- Die Pflegeeltern-Fortbildungsreihe in Reutte soll fortgesetzt werden
- Die ambulante Familienbetreuung soll „institutionalisiert“ werden
- Das Handbuch zur Qualitätssicherung wird überarbeitet werden und der neuen EDV-Version angepasst werden (oder umgekehrt)


