Ausgesprochen!

Das große Zittern

Am Sonntag in der Früh bin ich aufrecht im Bett gesessen. In der Emilia Romagna gab es ein Erdbeben, das auch in Tirol deutlich zu spüren war. Ich kann mich auch noch gut an das große Erdbeben 1976 im Friaul erinnern. Damals war ich neun und hab ungläubig die Bilder im Fernsehen gesehen – schwarz-weiß natürlich. Unzählige eingestürzte Häuser,... [mehr...]

Jahresrückblick - Schwerpunkte

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Jahresrückblick - Schwerpunkte

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Informell:

 

- Bereich Pflegekinderwesen, Tagespflege und Adoption:

 

- Alle Pflegeelternwerber machen eine Ausbildung und bekommen erst nach erfolgreicher Teilnahme eine Pflegebewilligung – dies soll eine noch höhere Sicherheit für unsere Pflegekinder bewirken

 

- Die Pflegeeltern unterziehen sich regelmäßig Fortbildungen und Schulungen und sind im ständigen Austausch mit den SozialarbeiterInnen der Jugendwohlfahrt

 

- Ein bisher in Tirol (Österreich?) einzigartiges Pilot- Projekt hat erstmals Herkunftsfamilien und Pflegefamilien und parallel dazu die Pflegekinder in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe vereint

 

- Es konnte im Josefsheim der Barmherzigen Schwestern in Reutte ein Krisenpflegeplatz eingerichtet werden

 

- Die Jugendwohlfahrt arbeitet aktiv am Projekt Tirolini-die maßgeschneiderte Kinderbetreuung im Tannheimertal- mit

 

- Die Adoptivwerber aus Reutte stehen wie die aus allen anderen Bezirken Tirols auf einer tirolweiten Bewerberliste, sie machen Informationskurse mit, angestrebt werden offene Adoptionen.

 

 

 

- Unterstützungsangebote

 

- Die Jugendwohlfahrt Reutte hat in Zusammenarbeit mit dem Sozial- und Gesundheitssprengel Außerfern im ehemaligen Kolpingheim in Reutte, im Schulzentrum, eine Schülerstube eingerichtet, in der jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 13 – 17 Uhr Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 15 Jahren beaufsichtigt und betreut werden.

 

- Die Jugendwohlfahrt Reutte hat in Zusammenarbeit mit dem Eltern-Kind-Zentrum in Reutte eine Nachmittagsbetreuung für Volksschulkinder an drei Nachmittagen in der Woche installiert

 

- Es gibt seit einem Jahr sogar die Möglichkeit des Betreuten Wohnens in Reutte – Der Verein Jugendwohnstart hat auf Ansuchen der JUWO für Reutte vier Plätze für Jugendliche ab 14 Jahren genehmigt bekommen.

 

- Es gibt die Möglichkeit, Besuchsbegleitungen durchzuführen

 

- Die jährlich stattfindende Ferienaktion der SpielmitmirWochen im Sommer wird von der Jugendwohlfahrt organisiert und durchgeführt, zuletzt in Zusammenarbeit mit dem Sozial- und Gesundheitssprengel Außerfern und der Marktgemeinde Reutte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- Serviceangebote der SozialarbeiterInnen

 

- Eltern, die eine Scheidung eingebracht haben und bei denen eine Regelung der Obsorge im Raum steht, werden mittels Schreiben über Hilfsangebote informiert und zu einem Gespräch eingeladen

 

- Eltern, deren Kinder straffällig geworden sind, wird von Seiten der Jugendwohlfahrt Unterstützung und Hilfe aktiv angeboten

 

- Es gibt Schulstart- und Weihnachtsaktionen und die Möglichkeit, Hilfe, sowohl finanzieller als auch organisatorischer Art bei Ferienaufenthalten für Kinder zu gewähren.

 

- Durch die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Stellen wie Kinder- und Jugendanwaltschaft, Erziehungsberatung, Schulpsychologie, Familientherapeuten oder Beratungsstellen können Rat- und Hilfesuchende rasch und unbürokratisch an für sie geeignete Stellen weitervermittelt werden

 

- Die Jugendwohlfahrt hat auch die Möglichkeit, Psychologen des Fachpsychologischen Dienstes der Landesregierung zu ihrer Arbeit hinzuzuziehen.

 

- Und selbstverständlich unterziehen sich die SozialarbeiterInnen laufenden Supervisionen und nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil, um ihr fachliches Niveau halten und garantieren zu können.

 

 

 

- Zielsetzung für das kommende Jahr

 

- Weiterentwicklung der Kinderbetreuungseinrichtungen , und die Schaffung eines Kinderhauses (=meine Vision)

 

- die Einführung des neuen EDV-Programms und damit die Qualitätssicherung in unserer Arbeit

 

- die Entwicklung des Sozialen Leitbildes Außerfern

 

- Für März ist ein Workshop in Gymnasium geplant

 

- Die Pflegeeltern-Fortbildungsreihe in Reutte soll fortgesetzt werden

 

- Die ambulante Familienbetreuung soll „institutionalisiert“ werden

 

- Das Handbuch zur Qualitätssicherung wird überarbeitet werden und der neuen EDV-Version angepasst werden (oder umgekehrt)