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Am Faschingsdienstag, dem 21. Februar 2011,
ist der Lesesaal des Tiroler Landesarchivs
geschlossen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
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Auf Grund seiner Aufgaben bietet das Tiroler Landesarchiv eine Reihe von Dienstleistungen an, die für private Interessenten nur zum Teil kostenpflichtig sind.
Einsehen
Zu den wichtigsten Dienstleistungen des Tiroler Landesarchiv gehört die Vorlage von Dokumenten (Urkunden, Akten, Bücher, Karten, Pläne, Mikrofilme usw.). Für Wissenschaft und Privatpersonen erfolgt dies während der
Öffnungszeiten im Lesesaal:
Montag geschlossen
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 8.00 - 17.00 Uhr
(zwischen 12.30 - 13.30 Uhr kein Beratungs-, Aushebe- und Kopierdienst)
Freitag von 8.00 - 12.00 Uhr
Der Lesesaal ist jeweils am 1. Mittwoch des Monats bis 19.00 Uhr geöffnet (nächste Termine: 1. Feber, 7. März, 4. April, 2. Mai, 6. Juni, 4. Juli.)
Für die Benützung von Mikrofilmlesegeräten ist eine telefonische Voranmeldung (++43 (0) 512/508-3539) empfehlenswert. Nicht ohne weiteres eingesehen und vorgelegt werden können jüngere oder zeitgenössische Urkunden und Akten, weil sie der Schutzfrist, dem Datenschutz und anderen gesetzlichen Auflagen unterliegen.
Einziehen
Die zentrale Dienstleistung des Tiroler Landesarchivs ist die Übernahme von archivwürdigem Schriftgut der Tiroler Behörden (Abteilungen des Amtes der Tiroler Landesregierung, Bezirkshauptmannschaften, Gerichte usw.). Dabei ist von der jeweiligen abliefernden Dienststelle insoferne eine Vorleistung zu erbringen, als das Schriftgut zuerst skartiert (= Ausscheiden von nicht archivwürdigem Schriftgut) werden muss. Es ist auch Privatpersonen möglich, ihren schriftlichen Nachlass - soweit er von historischer Bedeutung ist - als Depot dem Tiroler Landesarchiv zu übergeben.
Erschließen
Das Tiroler Landesarchiv ordnet und erschließt Kleinarchive im Bundesland Tirol. Der derzeitige Schwerpunkt liegt dabei auf der Erfassung der Gemeindearchive, die nicht nur geordnet und mit einem Suchbehelf versehen, sondern auch mikroverfilmt und so einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Bereits abgeschlossen ist die Sicherheitsverfilmung der Matrikenbücher aller katholischen Pfarren und Seelsorgestationen Tirols, die nun in Form von Mikrofilmen - vor allem von Familienforschern - eingesehen werden können.
Zu den laufenden Arbeitsschwerpunkten der Archivare gehört die Erstellung bzw. Verbesserung der Suchbehelfe zu den einzelnen Archivbeständen. Sie reichen im Tiroler Landesarchiv von heute in das 12. Jahrhundert zurück. Zur Erschließung dieser Archivbestände wird vermehrt die EDV als modernes Hilfsmittel eingesetzt. Allerdings wird es eine Datenbank, mittels der die Dokumente aller Archivbestände zentral abgefragt werden können, auch in Zukunft nicht geben.
Beraten
Für die Beratung in verschiedenen Fachfragen steht dem Forschenden ein Team von Archivaren hilfreich zur Seite. Lesehilfe bei alten Schriften kann allerdings nur in Ausnahmefällen geboten werden. Die Kenntnis der alten deutschen Schrift (Kurrentschrift) muss in der Regel bei Archivbesuchern, die handschriftliche Dokumente vor dem 20. Jahrhundert einsehen wollen, vorausgesetzt werden.
Jede Behörde bzw. jede Privatperson kann sich von den vorgelegten Archivalien Reproduktionen (dig. Fotografien und Scans, Mikrofilme, Ablichtungen) anfertigen lassen, sofern dies nicht zur Beschädigung führt. Für Reproduktionen werden entsprechende Kosten berechnet.
Einen Schwerpunkt der Arbeit der Archivare bildet die Beantwortung telefonischer und schriftlicher Anfragen. Dabei ist zu beachten, dass umfangreiche Recherchen nicht durchgeführt werden. Die Beantwortung beschränkt sich in der Regel auf die Beratung in Forschungsfragen bzw. die systematische Vorgangsweise.
Forschen
Die MitarbeiterInnen des Tiroler Landesarchivs betreiben neben der Erschließung der hauseigenen Archivbestände auch historische Grundlagenforschung. Die Ergebnisse werden in der Publikationsreihe Tiroler Geschichtsquellen veröffentlicht. Die einzelnen Bände können gegen einen Kostenbeitrag beim Tiroler Landesarchiv bezogen werden.
Neben der historischen Grundlagenforschung sind die Archivare auch im Rahmen der orts- und landeskundlichen Forschung tätig. Der Bogen spannt sich dabei von Vorträgen und Vorlesungen an der Universität über Beratung bei der Erstellung einschlägiger Veröffentlichungen bis hin zur eigenständigen Abfassung von Publikationen.
Das Tiroler Landesarchiv war bei der Erstellung der Gemeindewappen der Tiroler Gemeinden maßgeblich beteiligt und bietet weiterhin fachliche Beratung in heraldischen Fragen an.
Tiroler Landesarchiv
A-6010 Innsbruck, Michael-Gaismair-Straße 1
++43(0)512/508-3500, 3502 oder 3503
++43(0)512/508-3505
landesarchiv@tirol.gv.at



