Ausgesprochen!

Sympathisches Symposium

Klaus Tirol 650 Mal. Wenn nicht sogar noch häufiger – das ist in etwa die Mengenangabe, wie oft meine Barbara in diesem Jahr bereits das Jubiläum der Angliederung Tirols an Österreich erwähnt hat. „Das ist gelebte Geschichte und wir sind ein Teil davon“, versucht sie stets unseren Nachwuchs für die Thematik zu begeistern. Um das Interesse der Kids wirklich zu... [mehr...]

Tag der roten Schleifen

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Tag der roten Schleifen

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Julia Tirol

Gestern beim Pizzaessen hatte meine Mutter mal wieder das Bedürfnis ein heikles Thema anzusprechen. Aufklärungszeug und so. Puh. Eins könnt ihr mir glauben, so was kann echt nerven. Aids und HIV –das betrifft mich doch eh nicht. Aber anscheinend ist das doch ein krasses Problem.  Der morgige Tag steht weltweit ganz im Zeichen dieser Krankheit. Und was meine Mutter diesbezüglich so erzählt hat ist echt nicht so ohne. Sind ja doch auch bei uns ein paar Leute betroffen und heilen kann man das auch nicht. Verhütung uns so ein Kram ist wirklich kein Thema, das ich mit meinen Eltern beim Abendessen bequatschen will. Aber diesmal hatte meine Mutter sogar ein paar recht interessante Infos auf Lager. Richtig schützen kann man sich nur, wenn man verhütet und nicht mit dem Blut einer infizierten Person in Berührung kommt. Schon heavy, wie so ein kurzer Kontakt das ganze Leben für immer verändern kann.  Jetzt verstehe ich auch langsam die Sache mit den roten Schleifen. Die sind ja ein recht flottes Modeaccessoire, aber dass die eine echte Bedeutung haben, war mir neu. Anscheinend wurden die von einer Künstlergruppe designt und stehen als Symbol für den Kampf gegen Aids und für mehr Solidarität gegenüber den Betroffenen.  Ist ja echt eine coole Idee. So macht man sich das vielleicht auch ein bisschen mehr bewusst und denkt mal drüber nach, wie man sich selbst schützen kann und auch, wie man mit Betroffenen umgeht. Tja, meine Mutter labert halt nicht immer nur fades Zeug. Und morgen werd ich mir auch so eine Schleife an den Pulli strecken.