Der Tiroler Bildungsplan für Kinderbetreuungseinrichtungen wurde am 12. März von der Abteilung Bildung des Amtes der Tiroler Landesregierung im Congress Innsbruck präsentiert. Rund 700 Pädagoginnen und Pädagogen sind der Einladung gefolgt und erfuhren aus erster Hand die Inhalte des Leitfadens für die Bildung und Betreuung von Kindern unter sechs Jahren.
Was ist neu am Bildungsrahmenplan?
- Mit dem vorliegenden Bildungsrahmenplan ist es gelungen, erstmals einheitliche, bundesländerübergreifende Grundsätze für die Arbeit in elementaren Bildungseinrichtungen zu formulieren. Damit wird der Bildungsanspruch von Kinderkrippen und Kindergärten bestätigt und klar definiert.
- Neu ist auch, dass die einzelnen Teilbereiche der elementaren Bildung nun eine Struktur erhalten haben und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen der jüngsten Zeit hinterlegt wurden.
Wem nützt der Bildungsrahmenplan?
- Pädagoginnen und Pädagogen, die im Bildungrahmenplan Unterstützung, Anregung oder auch Bestätigung für ihre tägliche Arbeit finden und ihr pädagogisches Handeln anhand der Inhalte des Bildungsrahmenplans reflektieren können.
- Kinder, die von ausgewogenen und entwicklungsorientierten Angeboten in elementaren Bildungseinrichtungen profitieren und in einem neuen Bildungsverständnis als "Ko-Konstrukteure" wahr genommen werden.
- Eltern, die durch gezielte Informationen über die Grundsätze und Teilbereiche des Bildungsrahmenplans noch mehr Einsicht in die elementare Bildungsarbeit erhalten.
Der bundesländerübergreifende Bildungsrahmenplan wurde im Auftrag aller Bundesländer vom Team des Charlotte Bühler Institutes entwickelt und ausgearbeitet. Dieser allgemein gültige Rahmenplan wurde für Tiroler Kinderkrippen und Kindergärten durch den bewussten Einbezug von Expertinnen aus der elementarpädagogischen Praxis in seinen Teilbreichen weiter ausformuliert, um so die wichtige Verbindung zwischen Theorie und Fachpraxis herzustellen.
- Medienbericht zur Auftaktveranstaltung (
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