Trickfilme selbst gemacht:

Die Trickbox ist ein Projekt, das den TeilnehmerInnen die Möglichkeit gibt, die Eigenheiten des Mediums Film kennen zu lernen, sich selbst in diesem Medium kreativ auszudrücken und kritisch mit den Funktionsweisen, aber auch mit den Schwierigkeiten dieses Mediums auseinander zu setzen. Unmittelbar erfährt und probiert man, wie die Welt im Film gemacht wird, nach welchen Gesetzmäßigkeiten sie funktioniert und wie diese Filmwelt sich von der Realität unterscheidet.
Was ist nun eine Trickbox?
Sie besteht aus einem nach vorne hin offenen Kasten aus Holz.
Wahlweise kann mit einer digitalen Videokamera von der Decke der Trickbox aus oder von vorne gefilmt werden.
Ablauf:
Im Vorfeld nimmt der Referent des Medienzentrums Kontakt mit Ihnen auf, um alles Notwendige für die Vorbereitung des Workshops zu besprechen.
Vor dem Projekttag erstellen Sie dann mit ihren SchülerInnen ein Drehbuch und ein Storyboard. Je nachdem wie viel Zeit zur Verfügung steht, kann zwischen den verschiedenen Trickfilmarten Zeichentrick, Legetrick oder Stop Motion ausgewählt werden. Zeichentrick erfordert für jede kleine Bewegung eine neue Zeichnung. Legetrick wird mit zweidimensionalen, beweglichen und Stop Motion mit dreidimensionalen, beweglichen Figuren ausgeführt. Es besteht auch die Möglichkeit, Einzelfotos zu machen, die dann zu einem Film zusammengefügt werden. Die Geschichte darf nicht länger als 30 - 45 Sek. dauern!
Am Projektvormittag oder -nachmittag erstellen Sie dann gemeinsam mit dem Referenten des Medienzentrums einen Trickfilm. Das gesamte technische Equipment wird von ihm mitgebracht.
Eine hilfreiche Unterstützung zur praktischen Umsetzung eines Trickboxworkshops finden Sie hier (
40 KB).


