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Artikel für Kolumne Jugendzeit- (Traum-)Zeit
Veröffentlichung im Osttiroler Boten am 4.10.2007
Verfasserin: Mag. Gerlinde Burger
Erziehungsberatung Lienz, Rosengasse 12, 9900 Lienz
Tel.: 04852/63605
Mail:
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Computer – Segen oder Fluch?
Mario, 14, wünscht sich einen Computer. Der Vater, der be-
ruflich mit Computern zu tun hat, freut sich, dass sein
Sohn ebenfalls großes Interesse in diese Richtung zeigt. Die
Mutter meint, dass es für Mario nützlich ist, sich mit Com-
putern gut aus zu kennen. Sie befürchtet aber auch, dass er
dann stundenlang vorm Computer sitzt und dadurch Schule und
Freunde zu kurz kommen. Zudem sorgt sie sich, dass er dann
Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten haben will, wie
zwei seiner Freunde sie haben. Da Internet, Computer und
Handy heute als Kommunikationsmittel in Schule und Beruf
nicht mehr weg zu denken sind, ist es wichtig, damit umgehen
zu können. Jugendlichen fällt es besonders leicht, sich mit
diesen, sich ständig weiter entwickelnden Technologien, ver-
traut zu machen. Weil sie zudem gegenüber neuen Erfahrungen
offen sind, kennen sie sich häufig besser aus als manche Er-
wachsene. Eltern sollten sich solchen Entwicklungen nicht
verschließen. Nur wenn sie, neben den Vorteilen, auch die
Gefahren dieser neuen Medien kennen, können sie im Bedarfs-
fall schützend eingreifen. Andererseits vertieft ein gemein-
sames Interesse die Beziehung zwischen den Eltern und dem
Heranwachsenden. Die Eltern können ihm zeigen, dass sie sich
für ihn interessieren. Er hat die Möglichkeit, ihnen zu zei-
gen, was er kann. Eltern sollten dem Jugendlichen aber auch
klare Grenzen setzen, damit er einen angemessenen Umgang (z.
B. Limit bei den Handykosten, Zeitlimit für Computer) mit
diesen Kommunikationsmitteln findet.




