Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

Gender Mainstreaming

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Gender Mainstreaming

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Gender = "soziales Geschlecht"
Das Englische unterscheidet sprachlich zwischen "sex", dem biologischen Geschlecht, und "gender", dem sozialen Geschlecht. Mit Gender sind die gesellschaftlichen Geschlechterrollen gemeint, die Vorstellungen und Erwartungen, wie Frauen und Männer sind bzw. sein sollen. Die Geschlechterrollen können sich im Lauf der Zeit ändern und sind innerhalb und zwischen den Kulturen unterschiedlich.

Mainstreaming = "in den Hauptstrom bringen"
Mainstreaming heißt, dass ein bestimmtes Denken und Handeln in den "Mainstream" - in Politik und Verwaltung, Programme und Maßnahmen - übernommen und zu einem selbstverständlichen Handlungsmuster wird. Dass ein Sonderthema zu einem Hauptthema wird. Mainstreaming heißt, den "Mainstream" zu durchdringen und zu verändern.

"Gender Mainstreaming" heißt, soziale Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in allen Bereichen und bei allen Planungs- und Entscheidungsschritten immer bewusst wahrzunehmen und zu berücksichtigen. Alle Vorhaben werden so gestaltet, dass sie auch einen Beitrag zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern leisten.

Bei allen Planungs- und Entscheidungsschritten werden die Fragen gestellt: 

  • Wie sieht in dem betreffenden Bereich das Geschlechterverhältnis aus?
  • Wie wirkt sich das geplante Vorhaben auf die Situation von Frauen und Männern aus?
  • Wie kann ein Beitrag zur Förderung der Gleichstellung geleistet werden?

Gender Mainstreaming: 

  • integriert eine geschlechtssensible Perspektive in alle Vorhaben
  • berücksichtigt unterschiedliche Situationen und Bedürfnisse von Frauen und Männern
  • überprüft alle Vorhaben auf ihre geschlechtsspezifischen Wirkungen
  • gestaltet alle Vorhaben so, dass sie die Chancengleichheit fördern
  • Gender-Mainstreaming ist eine neue Strategie der Gleichstellungsförderung – es ist prozessorientiert, d.h. es ist eine Strategie und noch nicht das Ziel.

Gender-Mainstreaming integriert eine geschlechtssensible Perspektive in alle Aktivitäten und Maßnahmen. Dies bedeutet, dass unterschiedliche Situationen und Bedürfnisse von Frauen und Männern berücksichtigt, und alle Vorhaben auf ihre geschlechtsspezifischen Wirkungen hin überprüft werden. Alle Maßnahmen werden so gestaltet, dass sie die Chancengleichheit von Frauen und Männern fördern.

Pilotprojekte zu Gender Mainstreaming:

Leitfäden, Checklisten: