Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

Entstehungsprozess

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Entstehungsprozess

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Integrationskonzept

Zielsetzung des Leitbildes

Dieses Leitbild soll klären, wie Tirol im Bezug auf die Integration von Zuwanderern in absehbarer Zukunft aussehen soll und welche Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles sinnvoll bzw. notwendig sind. Mit diesem Prozess soll eine Veränderung im gesellschaftlichen, politischen und verwaltunsinternen Bewusstsein zum Thema der Integration von MigrantInnen erreicht werden. Integration soll zu einem gesamtgesellschaftlichen Anliegen werden. Das Potential der Zuwanderung soll bewusst gemacht werden, ohne die Herausforderungen und Probleme im Zusammenhang mit Zuwanderung zu leugnen.

Integrationsverständnis

Dem Leitbildentwicklungsprozess liegt ein gesamtgesellschaftliches Integrationsverständnis zugrunde, das auf die Einbeziehung und Integration aller EinwohnerInnen des Landes auf sozialer, struktureller und kultureller Ebene abzielt. Im Zentrum der Aufmerksamkeit finden sich jene strukturellen Barrieren, welche zu sozialer Ungleichheit führen, ungeachtet der nationalen Zugehörigkeit. Es geht dabei um die bestmögliche Förderung der Chancengleichheit für alle, ein Verständnis der Gegenseitigkeit von Rechten und Pflichten und einem bewussten Umgang mit Vielfalt und Differenz.

Das dem Prozess zugrunde liegende Integrationsverständnis ist somit:
- zukunftsgerichtet, d.h. nicht vergangenheitsbezogen
- gesamtgesellschaftlich und regional, d.h. nicht nur Sache einzelner Ressorts oder Zentren
- als Daueraufgabe zu verstehen, d.h. ein Prozess, der nie abgeschlossen ist
- auf das Individuum ausgerichtet, d.h. nicht auf ethnische Kollektive konzentriert
- leistungs- und potentialorientiert, d.h. auf Stärken, nicht auf Defizite fokussiert
- befähigend, fördernd und fordernd, d.h. nicht neue Abhängigkeiten schaffend

Vorgehensweise

a          Gesamtgesellschaftlicher, querschnittsorientierter Zugang

Indem Integration als eine die gesamte Gesellschaft betreffende Herausforderung – und nicht als Sache nur eines Ressorts - verstanden wird, muss die Vorgehensstrategie auch entsprechend angelegt werden. Insofern hat die querschnittsorientierte und ressortübergreifende Erarbeitung des Leitbildes unter breiter Beteiligung der relevanten AkteurInnen und Institutionen aus den verschiedenen gesellschaftlichen Teilbereichen - in entsprechend zusammengefassten Arbeitskreisen - zu erfolgen. Festzuhalten ist dabei, dass wir davon ausgehen, dass eine gelungene Integration von Zuwanderern für alle beteiligten Interessensgruppen Vorteile bringt.

b          Partizipation

Mit der Beteiligung möglichst vieler Interessengruppen und der Berücksichtigung eines breiten Meinungsspektrums wollen wir folgende Ziele erreichen:

•          Einbindung der relevanteren Akteure und Institutionen
•          Nutzung des Wissens und der Kompetenzen vor Ort
•          Erhöhung des reflexiven Austausches als „lernende Organisation“
•          Bedarfsgerechtere Maßnahmenentwicklung
•          Vernetzung der zentralen Akteure und Institutionen
•          Breite Abstützung und Konsensfindung
•          Erhöhung der Umsetzungswahrscheinlichkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen

Insofern stellt bereits der Prozess der partizipativen Leitbildentwicklung ein die Nachhaltigkeit sicherndes Sensibilisierungs- und Vernetzungsprojekt dar!

c          Einbindung der Bezirke und Gemeinden: dezentrales Vorgehen

Da sich das Land Tirol neben der Stadt Innsbruck in weit verzweigte und stark ländlich geprägte Regionen aufteilt, kommt dem Aspekt des regionalen Einbezugs der Gemeinden und Bezirke eine zentrale Bedeutung zu. Der regionale Einbezug wird über der Durchführung von regionalen Workshops in den Bezirkshauptstädten wie auch über die Arbeitskreise auf Landesebene sichergestellt.

Aufgaben und Funktionen an Hand eines 

 

Projektorganisationsschemas (pdf 47 KB)