Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

Kriminalität bei SeniorInnen

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Kriminalität bei SeniorInnen

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Immer häufiger werden Tirols SeniorInnen Opfer von Betrügereien. Davor warnt auch die für Seniorenanliegen zuständige Landesrätin Patrizia Zoller Frischauf: „Aufklärungsarbeit in Sicherheitsfragen ist wichtig, vor allem für SeniorInnen. Mir ist es daher ein Anliegen, SeniorInnen in Tirol darüber zu informieren, wie man sich beispielsweise vor TrickdiebInnen oder HandtaschenräuberInnen schützen kann.“

Zudem warnt die Seniorenreferentin in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizeilichen Beratung vor dem so genannten Neffen- bzw. Nichtentrick. Die Vorgehensweise spielt sich immer auf ähnliche Art ab. Ist das Opfer auserkoren, erhält es einen Telefonanruf. Der Anrufer meldet sich ohne Namensnennung, erkundigt sich nach dem Wohlbefinden des Betroffenen. Sehr einsame Menschen sind in der Regel über die nette, persönliche Ansprache sehr erfreut und gehen von vornherein davon aus, dass es sich beim Anrufer um einen Verwandten oder guten Bekannten handelt.

Fragt der oder die Betroffene nach, wer am anderen Ende der Leitung sei, wird vorwurfsvoll die Gegenfrage gestellt, ob man ihn denn nicht erkenne. Die Opfer zählen dann Namen nahe stehender Personen auf, aus denen der Betrüger einen wählt und bestätigt, dass ER diese Person sei. Im weiteren Verlauf des Gesprächs schildert der Täter eine finanzielle Notlage und bittet darum, kurzfristig Geld ausleihen zu können. Erhält der Betrüger die Zusage, gibt er vor, den vereinbarten Betrag wegen irgendwelcher Terminkollisionen nicht selbst abholen zu können und dass er deshalb einen Freud vorbeischicken werde. Die Geldübergabe findet größtenteils in der Wohnung des Opfers statt. Der angekündigte Freund nimmt das Geld in Empfang. Gelegentlich werden auch Quittungen durch die Täter ausgestellt. Es kommt nicht selten vor, dass bei derartigen Taten die Opfer ihre gesamte Lebensersparnisse verlieren.

 Die Kriminalpolizei empfiehlt daher:

  • Brechen Sie Telefonate, bei denen von Ihnen Geldaushilfen gefordert werden, sofort ab. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.
  • Kontaktieren Sie den „vermeintlichen“ Verwandten, indem Sie ihn unter jener Telefonnummer zurückrufen, die Sie sonst auch verwenden.
  • Bestehen Sie auf ein persönliches Treffen und geben Sie sich nicht mit einer „Vertretung“ zufrieden.
  • Lassen Sie in Ihr Haus oder Ihre Wohnung niemanden, den Sie nicht kennen. Verwenden Sie zur Kontaktaufnahme mit solchen Personen die Gegensprechanlage, verwenden Sie die Türsicherungskette oder den Sicherungsbügel.
  • Versuchen Sie, sich das Aussehen der Person für eine spätere Personenbeschreibung genau einzuprägen.
  • Notieren Sie sich – sofern möglich – Autokennzeichen und Marke, Type sowie Farbe eines vermutlichen Täterfahrzeuges.
  • Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle (Notruf 133).

Kriminalprävention. Tirolweit stehen über 40 Beamte des Landeskriminalamtes zur Verfügung, die kostenlos eine Sicherheitsberatung vor Ort durchführen. Mit dem Wohnungs- oder Hauseigentümer (Mieter) werden alle Schwachstellen (Fenster, Türen, Kellerschächte etc.) analysiert. Kontaktdaten findet man im Internet unter www.bmi.gv.at/praevention Externer Link in der Rubrik Prävention. Infos auch unter 059133.

Einbruchsstatistik. In Tirol gab es in den ersten drei Monaten 2009 zum Vergleichszeitraum 2008 zwar weniger Einbrüche in Wohnungen (minus 36,5 %), aber mehr Einbrüche in Einfamilienhäuser (plus 46 Prozent).

Kostenlose Vorträge zum Thema Prävention

Seniorinnen und Senioren in Tirol sind in einem nicht unbeträchtlichen Ausmaß Opfer von Trickbetrügereien, das sagt auch Dietmar Hosp, Chef-Inspektor des Landeskriminalamtes Tirol. Es macht daher Sinn, diese über präventive Gegenmaßnahmen zu informieren. Angeboten werden kostenlose Vorträge, angestrebt vor allem in Bezirkshauptstädten unter Patronanz der Bürgermeister und Einbindung aller Seniorenvereine.

Weitere Informationen und Auskünfte zu den Vortrags-Angeboten unter:

Landespolizeikommando Tirol
Chef.-Insp. Dietmar Hosp
Landeskriminalamt
Assistenzbereich 04 - Kriminalprävention
Innrain 34, 6020 Innsbruck
E-Maildietmar.hosp@polizei.gv.at
www.polizei.at Externer Link