Senioren und JUFF
JUFF steht für Jugend, Frauen und Familie. Wo aber finden sich die Senioren? Mit der Einrichtung des Fachbereichs SeniorInnen per 1. 1. 1993 wurde der gesellschaftliche Bogen geschlossen. Da sich das "JUFF"-Markenzeichen in Tirol tief in den Köpfen der Bevölkerung verankert hat und hohe Akzeptanz genießt, wollte man diesen Begriff nicht ändern. Auch der Fachbereich für Integration findet sich nicht direkt wieder. Die fehlenden Anfangsbuchstaben bedeuten aber nicht, dass deren Anliegen weniger bedeutsam sind oder weniger effizient vertreten werden. Im Gegenteil: Eine Gesellschaft, die glaubt auf die Erfahrungen der älteren Generation verzichten zu können, entzieht sich selbst das Fundament für ihre eigene Zukunft.
Unser Leitbild
Wir ...
- sind eine Einrichtung für alle Menschen, die sich mit dem Altwerden und Altsein sowie den damit verbundenen Umstellungen auseinandersetzen
- schaffen Bewusstsein in der Öffentlichkeit und bei Entscheidungsträgern für die Situation und Anliegen der Menschen, die in die Lebensphase des Altwerdens und Altseins eintreten oder sich in ihr befinden
- wollen Brücken bauen zwischen den Generationen
- entwickeln in Zusammenarbeit mit Verbänden, Organisationen, Einrichtungen und Initiativen im Seniorenbereich Rahmenbedingungen und setzten Maßnahmen, die der Zielgruppe dienen.
Fazit: Es ist uns wertvoll, dass SeniorInnen mitten im Leben bleiben!
Wir beraten bei ...
- Planung und Organisation
- Öffentlichkeitsarbeit
- Ideen und Projekten
- Referentensuche
- Aufbau von Gruppen und Initiativen
Wir schaffen Bewusstsein ...
- dass das Alter eine Lebenphase ist, die es bewusst zu gestalten gilt und vielfach neuer Sinngebung bedarf
- dass es den "alten" Menschen nicht gibt und man die Gruppe der älteren Menschen differenziert betrachten muss
- dass nur ein solidarisches Miteinander der Generationen das Leben in seiner ganzen Spanne menschlich macht
- dass jeder Mensch nach einer langen Schaffensperiode in Familie und Beruf ein Recht auf gesicherte und würdevolle Zeit des Alters hat
- dass eine Gesellschaft die älteren Menschen keinesfalls nach dem Nützlichkeitsprinzip bewerten darf, weil sie sich andernfalls um die Chance bringen würde, von ihnen zu lernen, und weil sie nicht zuletzt ihre Humanität verlieren würde
- dass ältere Menschen in der Gesellschaft noch vielfältige Verantwortung übernehmen und Leistungen erbringen können
- dass Alter und Sterben Phasen unseres Lebens sind, die der bewussten Annahme und menschlichen Bewältigung bedürfen.


