Bestens etabliert hat sich inzwischen in Innsbruck das Generationentheater Diemonopol. Kompetenz, Idealismus, gepaart mit Engagement, Uneigennützigkeit und Gemeinschaftssinn sind notwendige Erfolgsfaktoren für diese innovativen Akzente. Generationentheater ist eine neue Theaterform, die ihre Aufgabe nicht nur in der Mobilisierung betagter Menschen sieht. Sie ist eine zusätzliche Perspektive im 3. Lebensabschnitt und ein wertvoller kultureller Beitrag im Dialog mit den Generationen. Zu Jugendlichen sollen Brücken gebaut werden, die von Aspekten wie Humor und persönliche Betroffenheit getragen werden. Geplant sind auch Auftritte in Seniorenheimen und in Schulen. Inszenierungen sind nicht so sehr an den Text gebunden, es gibt ein grobes Handlungsgerüst, weshalb sich jede Vorstellung von der anderen unterscheidet. Generationentheater reflektiert Gesellschaft aus der Sicht der Älteren.
Ein weiteres Ziel ist es über Generationentheater das Miteinander der Generationen zu fördern. Am Beispiel lebensgeschichtlicher Lebenslaufforschung des Erinnerungstheaters zeigt sich wie sehr das Theater Möglichkeiten zur Entfaltung zur Aktivität Älterer bietet. Der JUFF-Fachbereich SeniorInnen fördert diese Initiative.
Angesprochen werden Menschen ab 55 (nach oben offen). Die ehemalige Leiterin der Volksschule Mariahilf in Innsbruck hat in ihrer Pension das Generationentheater entdeckt. Mit dem „MONOPOL“ (Nähe Westbahnhof) hat man eine taugliche Bühne, wo allwöchentlich gearbeitet wird. Später sind öffentliche Aufführungen geplant.

Interessierte melden sich:
Frau Gertraud Kopp
Egger-Lienz-Straße 20
6020 Innsbruck
Tel. 0512-273227
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