Unter einer saisonalen Influenza versteht man das Auftreten einer epidemischen Grippe in der kalten Jahreszeit. In Tirol wird der Beginn der saisonalen Grippe zumeist Ende Jänner registriert. Sie dauert dann bis etwa Mitte März an, rund drei bis fünf Prozent der Bevölkerung erkranken. Bei älteren und/oder gesundheitlich geschwächten Personen können weitere Komplikationen wie Lungenentzündung oder Herz-Kreislaufbeschwerden auftreten, die mitunter auch zum Tod führen können.
Die sinnvollste und effektivste Vorsorgemaßnahme ist die Impfung gegen die saisonale Influenza. Die Impfung soll jährlich erfolgen, die Zusammensetzung des Impfstoffes wird je nach Virentyp jährlich neu von der Weltgesundheitsorganisation festgelegt. Die Impfung wird insbesondere Personen, die älter als 60 Jahre sind und Personen, die an chronischen Erkrankungen leiden, empfohlen. Auch Kindern und Personen, die viel mit anderen Menschen in Kontakt kommen, wird die Influenza-Impfung dringend angeraten. Erkrankte Kinder weisen in der Regel eine höhere Virenkonzentration auf. In Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen kann sich daher das Virus aufgrund der gegebenen Nähe leichter weiter verbreiten. Im Rahmen familiärer Kontakte erreicht der Influenza-Virus somit ältere Personen, die unter Umständen schwerer erkranken können. Die Influenza-Impfungen aller Altersgruppen reduziert somit die Erkrankungshäufigkeit, eine Impfung der höheren Altersgruppen einen komplizierten Krankheitsverlauf.
Download:
Basis-Information (
36 KB) der Landessanitätsdirektion für Tirol zur saisonalen Grippe
Links:
Diagnostisches Influenza-Netzwerk Österreich ... weiter
Antworten des Robert-Koch-Instituts zu häufigen Fragen zur saisonalen Influenza ... weiter
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