
- Die Markbach-Alm im Unterinntal
Almwirtschaft ist ein Begriff der weitgehend positive Emotionen weckt, bei der bäuerlichen als auch nicht bäuerlichen Bevölkerung einen hohen Stellenwert besitzt und mit einer naturnahen Wirtschaftsweise, die qualitativ hochwertige Produkte hervorbringt, gleich gesetzt wird.
Almwirtschaft ist nicht nur
- in der Erzeugung von hochwertigen Produkten (z.B.: Almmilch)
- in den positiven Einflüssen der Alpung auf die Tiere
- in der Ausweitung der Futtergrundlage der Betriebe zu sehen
Almwirtschaft ist auch
- mit den Transferleistungen für den Fremdenverkehr
- mit der Schutzfunktion vor Elementargefahren
- mit ihren differenzierten ökologischen Funktionen
als ein gesamtgesellschaftliches Anliegen zu werten.
Die öffentliche Hand, insbesondere das Land Tirol ist sich dieser Tatsache bewusst und unterstützt durch verschiedene Förderungen wie vor allem durch Agrarinvestitionskredite, Investitionszuschüsse und durch Alpungs- und Behirtungsprämien
(Agrarumweltmaßnahmen-ÖPUL) die Almwirtschaft.
Etwa 6.000 km² der Landesfläche Tirols (d.s. 47 %) werden von Almen eingenommen, wobei in den Sommermonaten auf den rund 200.000 ha Futterfläche neben Pferden, Schafen und Ziegen über 100.000 Rinder, das sind über die Hälfte des Tiroler Rinderbestandes (
11 KB), (Stand 2006) ihre Nahrung findet.
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