Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

Funktionen der Almwirtschaft

[ Kontakt ]

AdresseHeiliggeiststraße 7-9
A-6020 Innsbruck
Telefon+43 (0)512 508 3882
Fax+43 (0)512 508 3905
[ 

Funktionen der Almwirtschaft

  ]
Tiroler Almkäse als EU-geschützte Marke
Tiroler Almkäse als EU-geschützte Marke
Almen sind beliebte Ausflugsziele (Kleble-Alm in Sölden)
Almen sind beliebte Ausflugsziele (Kleble-Alm in Sölden)
Truna-Ochsen-Alm (Trins) im Schutzgebiet Nösslachjoch-Obernberger See-Tribulaune
Truna-Ochsen-Alm (Trins) im Schutzgebiet Nösslachjoch-Obernberger See-Tribulaune
Vermurter Weg zur Steinkasern-Alm (Volderberg)
Vermurter Weg zur Steinkasern-Alm (Volderberg)

Almwirtschaft und landwirtschaftliche Produktion:

  • Vergrößerung der Futtergrundlage des Heimbetriebes
  • Eine mögliche Alpung führt zur Arbeitserleichterung der Betriebe – besonders der Nebenerwerbsbetriebe - während der sommerlichen Arbeitsspitzen
  • Günstige Beeinflussung der Tiere in Bezug auf Nutzungsdauer, Fruchtbarkeit, Raufutterverwertung u. a.
  • Erzeugung von qualitativ, hochwertigen Naturprodukten

Almwirtschaft und Fremdenverkehr:

  • Almbewirtschafter stellen ihre mit viel Aufwand gepflegten Flächen, die mit einer reizvollen Vielfalt von wertvollen Landschaftselementen ausgestattet sind, für touristische Nutzungen zur Verfügung
  • Viele Liftanlagen, Schipisten, Loipen, Rodelbahnen, Mountainbikerouten und Wanderwege führen über Almflächen
  • Almen fördern mit ihren einzigartigen „Landschaftsangeboten“, mit selbst erzeugten Produkten Jausenstationen und den Fremdenverkehr
  • Entgelte für die Einräumung von Dienstbarkeiten auf Almflächen für z. B. touristische Zwecke bringen den Almbauern Nebeneinkünfte

Almwirtschaft und Naturschutz:

  •  Etwa 600 Tiroler Almen liegen zur Gänze oder nur teilweise in Schutzgebieten
  • Die Almwirtschaft leistet einen gewichtigen Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt von Flora und Fauna (Biodiversität)
  • Waldweide belebt den Lebensraum Wald (z.B. Rauhfußhühner)
  • Förderungen unterstützen eine umweltgerechte Bewirtschaftung der almwirtschaftlich genutzten Flächen

Almwirtschaft und Elementarereignisse:

  • Massenbewegungen (Stürze, Rutschungen und Fließbewegungen) im Sommer und Schneelawinen im Winter verursachen vielfach Schäden auf Almflächen
  • Auf bewirtschafteten Almen werden im Gegensatz zu aufgelassenen, z. B. durch Sanierung von Anbrüchen, Instandhaltung von Gerinnen und Bächen, größere Erosionserscheinungen hintan gehalten
  • Brachgefallene almwirtschaftliche Nutzflächen begünstigen Lawinenabgänge (lange, überständige auf dem Boden gedrückte Gräser als Gleitfläche)

Almwirtschaft und Jagd:

  • Almbewirtschaftung mit geregelter Weideführung (Leger, Umtrieb, Koppeln) sorgt für gute Wildäsungsflächen, weil das Wild den Pflanzenbestand der beweideten Flächen bevorzugt
  • Aufgelassene Almen bzw. nichtbewirtschaftete Weiden verlieren wegen abnehmender Äsungsattraktivität an jagdlichem Nutzen
  • Die „Alminfrastruktur“ wie Wege erleichtern die Jagd und steigern deren Wert.
    Jagdpachterlöse schaffen eine Einnahmequelle für die Almbauern


    Linktipp: Homepage Almwirtschaft in Tirol