Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

BAUSTEINE

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BAUSTEINE

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Baustein1

IMPULSE

Darunter fallen generelle Konzepte und Planungen für unterschiedliche Problemstellungen des ländlichen Raumes sowie Aktivitäten und Veranstaltungen im Sinne einer umfassenden nachhaltigen Entwicklung.

Impulse in Bereichen der Dorferneuerung, SOG (Stadt- u. Ortsbildschutzgesetz) und LA21 (Lokale Agenda 21) werden dadurch ermöglicht.

Die Themenpalette ist vielfältig:

• Motivation der Bürger für Gemeindeangelegenheiten• Beteiligung Jugendlicher an Entscheidungsprozessen• Einbeziehung der Universität  usw.


Baustein2

INFRASTRUKTUR

Darunter versteht man die Förderung von Wettbewerben, Konzepten und Planungen von Hoch- und Tiefbauaufgaben der Gemeinden bzw. privater Vorhaben im öffentlichen Interesse.
z.B. Sanierung oder Neubau von Kindergärten,  Schulen, Vereinsräumlichkeiten, Gemeindezentren, Feuerwehrhäuser, Errichtung von Sozialzentren usw. 

Die Dorferneuerung wirkt in diesem Aufgabenfeld als Partner der Gemeinden einerseits durch die Bereitstellung von Wissen und Knowhow bei der Projektentwicklung sowie durch Förderung von Planungsprozessen und Projektumsetzung.

Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden erfolgt dabei auf verschiedenen Ebenen und wird jeweils bedarfsgerecht abgestimmt.

Warum Architekturwettbewerbe?

Von 1985 bis 2010 wurden über 140 Architekturwettbewerb von der Dorferneuerung betreut und abgewickelt.


Baustein3

Ortskernrevitalisierung und Stadt- und Ortsbildschutzgesetz 2003 (SOG 2003)

Darunter versteht man die Förderung von Maßnahmen zur Revitalisierung bestehender Bausubstanz.

In den Tiroler Dörfern gibt es zunehmend mehr  leer stehende Gebäude. Im Rahmen Ortskernrevitalisierung, SOG 2003 und Baustein 5 werden Gemeinden und Private animiert diese Gebäude wieder mit Leben zu füllen, ihnen neue Funktionen zugeben und mit dieser Strategie wieder Leben ins Dorf  zu bringen. Dadurch erwachsen letztlich den Tiroler Gemeinden und der Bevölkerung viele Vorteile.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen bedürfen der Bewusstseinsbildung der Akteure, der Beratung und Begleitung durch Baufachleute, die behutsam mit alter Bausubstanz umzugehen wissen.

VORTEILE

Gesellschaftspolitisch
Gemeindebürger, vor allem junge Menschen, können im Ort bleiben – lebendige Ortszentren
Raumordnerisch
Revitalisierung statt Neuwidmung, Bereiche sind bereits erschlossen
Kulturpolitisch
Qualitätssicherung bereits bestehender Kulturgüter, kein Leerstand
Wirtschaftlich
Wertschöpfung vor Ort, Sicherung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum


Baustein4

ORTS- und STADTMARKETING

Maßnahmen zur Verbesserung der Standortqualität in strukturschwachen Gemeinden. Dorferneuerungsprojekte beleben die regionale Wirtschaft, sichern Arbeitsplätze.

Erstellung von Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Konzepten und Planungen, Entwicklung ortsspezifischer Lösungen sowie deren Umsetzung.

Sicherung der Lebensqualität und Nahversorgung als wichtigen Teil des dörflichen Lebens.


Baustein5

BAUKULTUR

Seit jeher prägen bauliche Strukturen ganz wesentlich das Land Tirol. Tradition, Funktion und Innovation  führten zu unverwechselbaren gestalterischen Formen und Typologien.

Die Dorferneuerung hilft, durch Förderung von Konzepten, Planungen und Umsetzung diese wertvollen Gebäude zu erhalten und zu revitalisieren.

Voraussetzung ist, dass für diese Objekte eine nachhaltige, wirtschaftlich vertretbare Nutzung gewährleistet ist.


Baustein6

KULTURLANDSCHAFT

Kulturlandschaft steht als Synonym für Unverwechselbarkeit, Einzigartigkeit, Schönheit, aber auch für die gestaltete Natur, für Maßnahmen um überleben zu können.

Kulturlandschaft ist untrennbar mit unserer Geschichte verbunden und auch ein guter Teil unseres heutigen Erfolges im Tourismus. Im Rahmen der Dorferneuerung wurde eine Nische geschaffen, in der eine Auseinandersetzung mit diesem Themenkreis erfolgt.

Bewusstmachen unseres einmaligen Kulturgutes, Motivation von Gemeinden, Vereinen,  Privatpersonen, sich unserer/ihrer Kulturgüter anzunehmen und zu erhalten.

Voraussetzung für eine mögliche Förderung ist, dass die Projekte und Vorhaben in einen regionalen Kontext gestellt werden und im Sinne von „Spurensuche“ für Interessierte zugänglich sind. 

Im Mittelpunkt stehen Gebäude, die unsere Landschaft, unseren Lebensraum, unsere Geschichte prägen wie Mühlen, Kornkästen, Backöfen, Harpfen, Holzbauwerke usw.


Baustein6

ÖKO Plus

Ökologie, Landschaftsgestaltung, Grünraumgestaltung, Naturdenkmäler in den Gemeinden sollen im Sinne eines „erfahrbaren Naturschutzes“ verstärkt ins Bewusstsein der Gemeindearbeit gerückt werden.

Natur in den Dörfern, Obstoasen, Gemeinden zum „Wohlfühlen“, regionale Erholungsräume


Öffentlichkeitsarbeit

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Zielsetzung ist, durch Informationen die Akzeptanz und Motivation der Bevölkerung zu steigern mittels:

  • Vorträge
    z. B.  über Sinn und Wesen der Ortskernrevitalisierung, Veranstaltungen am Grillhof.
  • Seminare
    über Motivation bei der Gemeindearbeit, Einbindung der Gemeindebürger und der Jugend.
  • Exkursionen
    z. B. Holzbauten in Vorarlberg, öffentliche Bauten im Engadin und in Südtirol, Verbindung guter alter und neuer Architektur im Vinschgau; Teilnahme f. Bürgermeister, engagierte Gemeindebürger und Planer / Dorferneuerungsarchitekten.
  • Pressekonferenzen
    z. B. Jugendbeschäftigungsprojekt „Mei Dorf braucht mi“, Möglichkeiten der Revitalisierung alter wertvoller Bausubstanz.
  • Publikationen
    aller Art, z. B. Broschüren über Visionen verschiedener Regionen (Zillertal), Landhausplatz in Innsbruck usw.

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