Aufgabenbereiche der Abteilung Landwirtschaftliches Schulwesen,
Jagd und Fischerei
Der Bär ist wieder da – nur keine Panik!
Bereits mehrmals konnte in Tirol der Nachweis eines Braunbären erbracht werden. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit einen Bären zu treffen gering. Von Natur aus versucht er dem Menschen so früh wie möglich aus dem Weg zu gehen.
- Was tun, wenn ich im Bärengebiet unterwegs bin?
Halten Sie sich an die offiziellen Wanderwege. Wenn Sie sich unsicher fühlen, machen Sie sich durch Reden oder Singen bemerkbar. - Was tun, wenn ich einen Bären sehe?
Wenn Sie einen Bären sehen, tun sie alles, um ruhig zu bleiben! Bleiben Sie stehen und machen Sie den Bären durch lautes Reden und Bewegen der Arme auf sich aufmerksam. Rennen Sie nicht weg und versuchen Sie nicht, sich ihm zu nähern. Versuchen Sie nicht den Bären mit drohenden Gesten und unkontrollierten Bewegungen zu verscheuchen. Bewerfen sie den Bären auch nicht mit Gegenständen und verzichten sie auf den Bärenschnappschuss“. - Was tun, wenn sich ein Bär aufrichtet?
Dies ist keine Drohgebärde! Bären sind neugierig und richten sich auf, um die Lage zu erkunden. Auch hier gilt: bleiben Sie stehen und machen Sie durch ruhiges Sprechen auf sich aufmerksam. - Was tun, wenn ein Bär angreift?
Legen Sie sich flach mit dem Bauch auf den Boden, die Hände im Nacken. Der Bär wird Sie beschnuppern und feststellen, dass Sie keine Gefahr für ihn darstellen. Warten Sie, bis sich der Bär weit genug entfernt hat. - Konflikte sind möglich!
Bären können auch Konflikte, vor allem mit der Landwirtschaft, verursachen. Sie können Schafe reißen (Abwehrmaßnahme: Behirtung), Bienenstöcke und Bienenhäuser auf der Suche nach Honig und Larven demolieren (Elektrozäune) sowie Siloballen aufreißen (Elektrozäune). - „Füttern verboten!“
Haben Bären erst einmal den Menschen als Nahrungslieferanten erkannt, ist es aus mit der Scheu vor menschlichem Geruch. Darum gilt: Füttern Sie nie einen Bären! Dies kann leicht auch ungewollt geschehen, zum Beispiel indem man auf einer Wanderung Essensreste (Bananenschalen) liegen lässt. Komposthaufen und Kanister mit Rapsöl (Forst) sind ebenfalls mögliche Futterquellen für Bären.
- Ratgeber zum Verhalten in Bärengebieten (
54 KB) - WWF-Broschüre: Dem Bären auf der Spur (
875 KB) - Erkennung und Unterscheidung von Bärenspuren (
757 KB)
Falls Sie einen Braunbären beobachten oder Fragen haben, kontaktieren Sie bitte eine der folgenden Stellen:
Amt der Tiroler Landesregierung
Abteilung Landwirtschaftliches Schulwesen Jagd und Fischerei
A-6020 Innsbruck, Heiliggeiststraße 7-9
Tel: +43 (0)512 508 2540
Fax: +43 (0)512 508 2545
landw.schulwesen@tirol.gv.at
oder
Amt der Tiroler Landesregierung
Abteilung Landesveterinärdirektion
Bärenmanager für Tirol - Dr. Martin Janovsky
A-6020 Innsbruck, Eduard-Wallnöfer-Platz 3
Tel: +43 (0)512 508 3242
Fax: +43 (0)512 508 3245
veterinaerdirektion@tirol.gv.at


