Ausgesprochen!

Auseinander

Plötzlich und überraschend war es heraußen, das Wort Scheidung bei den Eltern meines Mitschülers. Aber im Laufe der Jahre haben sie sich anscheinend doch immer weniger zu sagen gehabt, sich sozusagen auseinander gelebt. Der Felix, der ständig mit seiner mega Musik im Ohr durch die Gegend rennt, hat das gar nicht so richtig mitgekriegt: Wie ein... [mehr...]

Genbank des Landes Tirol

[ Kontakt ]

AdresseHeiliggeiststraße 7-9
A-6020 Innsbruck
Telefon+43 (0)512 508 2542
Fax+43 (0)512 508 2545

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Genbank des Landes Tirol

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Landsortenvermehrung; Foto: Tschöll Andreas
Landsortenvermehrung; Foto: Tschöll Andreas

Die Genbank des Landes Tirol ist eine wertvolle Sammlung von etwa 1.000 alten landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Neben allen Getreidearten finden sich hier noch Bohnen, Erbsen, Mais, Buchweizen, Mohn, Rüben, Lein und anderes. Die Entstehung dieser Genbank geht auf Prof. Erwin MAYR und die von ihm gegründete Landesanstalt für Pflanzenzucht und Samenprüfung in Rinn zurück. Seit 1922/23 wurden immer wieder Sammlungen im Alpenraum, vor allem in Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Kärnten durchgeführt.
Im Jahr 2007 wurden im Rahmen eines Interreg-Projektes an den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Imst und Rotholz Pflanzgärten mit alten heimischen Apfelsorten angelegt.
Sammlung, Erhaltung und Beschreibung von Landsorten sind ganz wesentliche Instrumente zum Schutz der Biodiversität.

Die Tätigkeiten umfassen:

  • die Sammlung, Erhaltung und Beschreibung von Landsorten zum Schutz vor Verlust des Genmaterials
  • das Bestreben, verschiedene Landsorten wieder einer Nutzung zuzuführen und damit wertvolles Wissen und Kulturgut zu erhalten und zu beleben
  • die Zusammenarbeit und weitere Entwicklung einer gemeinsamen Tiroler Genbank von Tirol und Südtirol

Rechtliche Grundlagen
Übereinkommen über die biologische Vielfalt, BGBl. Nr. 213/1995
Saatgutgesetz 1997, BGBl. I Nr. 72/1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2004
Sortenschutzgesetz 2001, BGBl. I Nr. 109/2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 42/2005

EU-Rechtliche Vorgaben
Richtlinie 98/95/EG des Rates vom 14. Dezember 1998 zur Aenderung der Richtlinien 66/400/EWG, 66/401/EWG, 66/402/EWG, 66/403/EWG, 69/208/EWG, 70/457/EWG und 70/458/EWG über den Verkehr mit Betarübensaatgut, Futterpflanzensaatgut, Getreidesaatgut, Pflanzkartoffeln, Saatgut von Öl- und Faserpflanzen, Gemüsesaatgut und über den gemeinsamen Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzen, und zwar hinsichtlich der Konsolidierung des Binnenmarkts, genetisch veränderter Sorten und pflanzengenetischer Ressourcen

Kontakt:
DI Christian Partl
A-6020 Innsbruck, Heiliggeiststraße 7-9
+43 (0)512 508 3971
+43 (0)512 508 3975
eMailchristian.partl@tirol.gv.at

Links
Genbanken Österreichs Externer Link
Mansfeld’s World Database of Agricultural and Horticultural Crops Externer Link
Arche Noah – Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt
und ihre Entwicklung
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SKEK - Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Kulturpflanzen Externer Link
Genres - Informationssystem Genetische Ressourcen,
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
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Bergackerbau - Verein für Alpine Kulturpflanzen Externer Link
FAO - Food and agriculture organisation of the unnited nations Externer Link
Bioversity International Externer Link
CGIAR - Consultative group on international agricultural researc Externer Link
ECPIGR - European cooperative programme for crop genetic resources network Externer Link
Versuchszentrum Laimburg Externer Link

AktuellesDerzeit (Stand: Dezember 2006) umfasst die Genbank des Landes Tirol rund 900 Herkünfte aus 35 Arten und etwa 100 noch nicht gesicherte Herkünfte.