Behördenwegweiser

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Landwirtschaftlicher Bodenschutz

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Bodenverschmutzung; Foto: Partl Christian
Bodenverschmutzung; Foto: Partl Christian

Downloads: Landwirtschaftliches Versuchswesen, Boden- und Pflanzenschutz

Der Landwirtschaftliche Bodenschutz ist im Bereich der begleitenden Kontrolle, Beratung und Berichtslegung über Schwermetall- und Dioxinbelastungen (Brixlegg) sowie über Molybdäneinträge und –gehalte (Reutte) in Futter- und Bodenproben, und landesweit für Bodenkataster und Bodendauerbeobachtungsflächen tätig. Begleitend erfolgen Erhebungen zur flächendeckenden Erfassung und Entwicklung von Bodenkennwerten und stellen Entscheidungsgrundlagen für den vorsorglichen Bodenschutz und die Erfassung von Referenzstandorten dar.

Die Tätigkeit umfasst:

  • Erhebung von Bodenbelastungen
  • Einrichtung von Bodendauerbeobachtungsflächen
  • Allgemeine Untersuchungen zum Schutz der Böden
  • Kontrolle von belasteten Böden
  • Amtliche Begutachtung und Stellungnahmen

Rechtliche Grundlagen
Wasserrechtsgesetz 1959, BGBl. Nr. 215/1959 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2006
Düngemittelgesetz 1994, BGBl. Nr. 513/1994 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2005
Düngemittelverordnung 2004, BGBl. II Nr. 100/2004 i.d.F. BGBl. II Nr. 53/2007
Altlastensanierungsgesetz, BGBl. Nr. 299/1989 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
Kompostverordnung, BGBl. II Nr. 292/2001
Alpenkonvention - Protokoll „Bodenschutz“, BGBl. III Nr. 235/2002 i.d.F. BGBl. III Nr. 111/2005
Tiroler Feldschutzgesetz 2000, LGBl. Nr. 58/2000 i.d.F. LGBl. Nr. 56/2002
Tiroler Abfallwirtschaftsgesetz, LGBl.Nr. 50/1990 zuletzt geändert durch LGBl. Nr. 44/2003

Aktuelles
Die Erhebungen über Schwermetall-, Dioxin- und Furanbelastungen in Brixlegg wurden im fachlichen Rahmen fortgesetzt (Boden- und Futteruntersuchungen), die Ergebnisse liegen vor. Die begleitende Kontrolle, Probenahmen und Beratung im Molybdänprojekt werden weiterhin durchgeführt. Es wurden seit dem Jahr 2000 gemeinsam mit der Landesforstdirektion Boden-Dauerbeobachtungsflächen zur Feststellung von Zustandsänderungen eingerichtet. Die aktuell acht Flächen in Tirol (vier landwirtschaftlich und vier forstlich genutzte Standorte) entsprechen den wissenschaftlichen Empfehlungen und Anforderungen und bieten die Basis für langfristige genaue Bodenbeobachtung.

Zusammenarbeit des landwirtschaftlichen Bodenschutzes des Landes Tirol mit anderen Einrichtungen
Bodenschutz, Waldschutz, Umweltschutz, Chemisch-technische Umweltschutzanstalt (CTUA)
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Externer Link
Umweltbundesamt Externer Link
Landwirtschaftskammer Österreich Externer Link

Links
Informationen und Berichte über Bodenschutzprojekte in Tirol
Boden-Informationssystem, Richtwerte, Forschungsarbeiten Externer Link
Österreichische Bodenkundliche Gesellschaft Externer Link
Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein Externer Link
AGES - Institut für Bodengesundheit und Pflanzenernährung Externer Link
Bundesamt und Forschungszentrum für Wald Externer Link
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft Externer Link

Kontakt:
DI Dr. Christian Partl
A-6020 Innsbruck, Heiliggeiststraße 7-9
+43 (0)512 508 3971
+43 (0)512 508 2545
E-Mailchristian.partl@tirol.gv.at