Raumordnung ist die Organisation des räumlichen Umfelds, sei es innerhalb der Wohnung oder im Gebiet des Lebensmittelpunktes um weitest gehende Handlungsfreiheit zu bewahren. Jeder Mensch will seinen Raum ordnen.
Da die Freiheiten des Einzelnen aber durch die Freiheiten aller anderen Menschen und den natürlichen Gegebenheiten begrenzt sind, führt dieses Bestreben zu Nutzungskonflikten. Ebenso führen wahrgenommene vom Einzelnen nicht behebbare Defizite im Raum zu erzwungener Mobilität und erhöhen damit den Energieaufwand der Lebenshaltung, welche indirekt von der gesamten Gesellschaft getragen werden muss.
Raumordnung ist aus diesem Grund ein wesentliches Interesse der Verwaltung. Das Ziel der Raumordnung ist ambitioniert und bleibt daher ein stetig in Umformung befindlicher Prozess: Die vielen menschliche Einzelinteressen sind im Rahmen der natürlichen Gegebenheiten mit möglichst wenig Energieaufwand für alle unter einen Hut zu bringen.
Der ZukunftsRaum Tirol enthält Ziele, Strategien und vorrangige Maßnahmen für die räumliche Entwicklung des Landes.
Die überörtliche Raumordnung ist vielschichtig wie ihre Instrumente.
Gemeinden übergreifend werden raumordnerische und wirtschaftliche Fragestellungen bearbeitet.
Die Örtliche Raumordnung hat direkte Auswirkungen auf das Baugeschehen in den Gemeinden.
Vom Österreichischen Raumentwicklungskonzept über die Alpenkonvention bis zum Europäischen Raumentwicklungskonzept.
Publikationen und Beispiele der Tiroler Raumordnung








