Informationen zur Verfügbarkeit des digitalen Funknetzes sind für Einsatzorganisationen unerlässlich. Um Einsätze, Übungen und taktische Planungen durchführen zu können, sind folgende Daten wesentlich:
- Wo kann mit einer Funkversorgung (Netzabdeckung) gerechnet werden?
- Welche Sendestationen sind derzeit aktiv oder nicht aktiv?
- Wie sieht die Netzabdeckung aus, wenn eine od. mehrere Stationen ausgefallen sind?
Die Punkte 1) und 3) können mit der GIS/tiris Anwendung „Digitalfunk BOS Austria Netzabdeckung Tirol
“ beantwortet werden.
Die Information über nicht aktive Stationen (Punkt 2) wird seit 2008 über die LWZ (Landeswarnzentrale Tirol) an die Leitstelle Tirol, andere Leitstellen (Bsp: Bezirksleitstellen des Roten Kreuz) und an definierte Personen der BOS weitergegeben. Diese Anlaufstellen oder -Personen sind für die (interne) Weiterleitung an „ihre“ Organisationseinheiten verantwortlich.
tiris Netzabdeckung
Datengrundlage und somit Ausgangsbasis für die „Digitalfunk BOS Austria Netzabdeckung Tirol“ sind die von der Funknetzplanung des BM.I und der Fa. Tetron erstellten GIS (Geographisches Informationssystem) Datenfiles. Diese Abdeckungsberechnungen wurden für jeden der 191 Digitalfunk Standorte durchgeführt und sind Datengrundlage für die weitere Berechnung und Darstellung der Netzabdeckung. Die GIS Aufbereitung dieser Basisdaten für die Einbindung und Anwendung in der neuen Applikation erfolgte durch die Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz.
- Weitere Informationen zur Netzabdeckung: Digitalfunk News - Ausgabe 3 (März 2009) (
1.2 MB) - Link zum GIS des Landes Tirol (tiris)



