Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]
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European Civil Protection

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Humanitäre Katastrophe in Nordafrika (Libyen Krise)

Flüchtlingscamp in Tunesien im Grenzgebiet zu Libyen

Bernd Noggler (Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz) war im April 2011 als Mitglied eines fünfköpfigen EU-Einsatzteams in Tunesien. Das Team war unterstützend für die Organisation für Migration  Externer Link(IOM) im Grenzgebiet zu Libyen tätig.


EU Civil Protection Einsätze mit Tiroler Beteiligung (B. Noggler):

  • Humanitäre Hilfe in Tunesion/Libyen 2011 (Aufgaben: Information Management, Logistic)
  • Hochwasser in Pakistan 2010 (Aufgaben: Information Management/GIS, Logistic) - Interview in derstandard.at Externer Link
  • Erdbeben in Chile 2010 (Aufgaben: Assessment, Mapping) - Chile earthquake 2010 Externer Link
  • Hochwasser in Namibia 2009 (Stellvertretender Teamleiter, Aufgaben: Mapping, Assessment Team Caprivi)
  • Hurricanes und tropische Wirbelstürme in Haiti 2008 (Aufgaben: Information Management, Mapping)
  • Hochwasser in Ecuador 2008 (Stellvertretender Teamleiter, Aufgaben: Information Management, Mapping, Assessment)


EU Civil Protection

Ein wesentlicher Baustein der internationalen Vernetzung auf EU-Ebene ist das 2001 aktivierte „Gemeinschaftsverfahren zur Förderung einer verstärkten Zusammenarbeit bei Katastrophenschutzeinsätzen“, auch als EU-Mechanismus bekannt. Der EU-Mechanismus soll dazu beitragen, den Einsatz der Katastrophenschutzdienste in einem schweren Notfall besser zu koordinieren.

Das Ziel dieses Mechanismus, an dem die 27 Mitgliedstaaten der EU sowie Norwegen, Island, Kroatien und Lichtenstein teilnehmen, liegt in der besseren Koordinierung der gemeinschaftlichen Hilfsmaßnahmen bei Natur-, Technologie- und Umweltkatastrophen. Dem Prinzip der europäischen Solidarität folgend, soll der Mechanismus immer dann aktiviert werden, wenn nationale Hilfsmaßnahmen eines Mitgliedstaates nicht ausreichend sind, um bei schweren Notfällen angemessen reagieren zu können. Im Anlassfall werden die Behörden im Katastrophengebiet in die Lage versetzt, rasch auf ein weit gespanntes Netz von Katastrophenschutzexperten und Einsatzteams in der Gemeinschaft zurückgreifen zu können. Damit wird im Ernstfall sichergestellt, dass die besten Kräfte aus der EU so schnell wie möglich in die betroffenen Gebiete geschickt werden können (Quellen: BM.I, THW, EC DG Humanitarian Aid & Civil Protection).

UNDAC (UN-OCHA)

Die Katastrophenerkundungs- und Koordinierungsteams der Vereinten Nationen (UNDAC Externer Link, United Nations Disaster Assessment and Coordination) sind Gruppen von Spezialisten für Schnellerkundungen und Einschätzung von Katastrophen. Diese werden vom Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA Externer Link) gestellt. Ein solches Team kann bei einer Katastrophe oder nach einem Hilfeersuchen schnell in die Krisenregion entsandt werden. Die UNDAC hat derzeit weltweit ca. 220 einsatzbereite Mitglieder, davon 6 Mitglieder aus Österreich.

 

UN (UNDAC) Einsätze mit Tiroler Beteiligung (B. Noggler):

  • Uganda 2008 - Disaster Preparedness (Aufgaben: Information Management, Mapping, Assessment)

Veranstaltung für UN-OCHA in Tirol:

  • Der 94te CmCoord Kurs (Civil-Militäry-Coordination / zivil-militärische Zusammenarbeit) fand vom 11. bis 15. Oktober 2009 in Telfs (Landesfeuerwehrschule) statt.

 

Europäischer Katastrophenschutz weitere Informationen

  1. Das Informations- und Beobachtungszentrum (MIC): Es ist in der Katastrophenschutzabteilung der Generaldirektion Humanitäre Hilfe (ECHO). Hier gehen Hilfeersuchen ein, werden die Informationen aus den Mitgliedstaaten usammengeführt und koordiniert. Anschließend werden die Informationen durch das MIC an das betroffene Land weitergegeben.

  2. Eine Datenbank mit den Einsatzteams, die für Einsätze im Ausland zur Verfügung stehen (CECIS).

  3. Ausbildungsprogramme für Einsatzteams, Experten und Module 


Weitere Tiroler Beitrage zum EU-Civil Protection (2008 bis 2010):

Mehrere Mitarbeiter der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz konnten, beginnend im Jahr 2004, Kurse im Ausbildungsprogramm (Trainingsprogramm) des EU-Mechanismus besuchen.

  • EURAMET Trainigskurs in Tirol (2010)

Unter der Leitung der Johanniter-Unfall-Hilfe (Auslandshilfe Hamburg) fand im Rahmen des Europäischen Katastrophenschutz (European Civil Protection) ein Spezialkurs in Tirol statt. Experten aus Deutschland, Österreich und der Slowakei nahmen am "European Aerial Medical Evacuation Team" (EURAMET) Training Kurs teil (mehr Informationen zum Projekt EURAMET Externer Link).

Beitrag Tirol im Seminar F: Innovative technology for disaster management Externer Link (B. Noggler)

  • Trainings Coordination Meeting - Innsbruck/Tirol 2008

Am 14. und 15.10.2008 fand in Innsbruck das jährliche Treffen der 40 nationalen Verantwortlichen des EU-Mechanismus statt. Dabei wurde über Ausbildungsinhalte und neue Kurse diskutiert, bestehende Kurse wurden evaluiert und Einsätze hinsichtlich Ausbildungsstandard kritisch betrachtet.

Das Land Tirol wird sich auch zukünftig verstärkt im internationalen Katastrophenschutz engagieren und damit internationales Wissen durch Erfahrungsaustausch mit Tiroler Experten in das Katastrophenmanagement im Land Tirol einbauen zu können.

Kontakt für Tirol (EU CP und UNDAC):