Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]
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Projekt Fastlink Tyrol

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Das Projekt:

Das Land Tirol, vertreten durch die Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz beteiligt sich am Programm zur Gemeinschaftsinitiative Interreg III. Als Projektpartner wurde die Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Amt für Zivilschutz gewonnen.
In der Sitzung des Interreg III – Lenkungssauschusses vom 17.12.2002 wurde das eingereichte Projekt genehmigt.

Ziel des Projektes:

Projektziel ist die Errichtung und Vereinheitlichung der seismologischen Messnetze und die Verwirklichung eines integrierten grenzüberschreitenden virtuellen Netzwerkes, mithilfe dessen den Zivilschutzstellen innerhalb kürzester Zeit zuverlässige Informationen über das Ausmaß des Erdbebens und die Lage in den am stärksten betroffenen Gebieten übermittelt werden können. Im Rahmen des Projektes werden in Südtirol sieben und in Tirol drei Erdbebenstationen errichtet, die zur Messung stärkerer Bodenbewegungen mit Strong-motion Sensoren ausgerüstet werden.

Zielsetzungen des Projektes:

  • Unmittelbare Erfassung von starken Erdbeben, die von der Bevölkerung wahrgenommen werden, durch neue digitale Erdbebenstationen in Südtirol und Tirol.
  • Sofortige Auswertung des Erdbebens für den Zivilschutz. Damit wird die Bevölkerung schnell über das Epizentrum und das Ausmaß des Erdbebens/Erdbebenstärke informiert.
  • Erstmalige Einrichtung einer Datenzentrale für die Erdbebenerfassung in Bozen.
  • Die Sicherheit der Erdbebenerfassung wird durch eine besonders stabile und redundante Vernetzung in Echzeit zwischen den Datenzentralen in Bozen, Wien und Udine gewährleistet.
  • Eine hohe Genauigkeit der Erdbebenauswertung wird durch die grenzüberschreitende Vernetzung zwischen den Datenzentren und der damit vermehrten Anzahl der Erdbebenstationen erreicht.

 

Standorte:

Im Zuge der Vorbereitungen für die Durchführung des Projektes wurden seit April 2003 im gesamten Bundesland Tirol mögliche Standorte für die Errichtung der drei geplanten neuen Tiroler Erdbebenmessstellen besichtigt und untersucht. Neben der passenden Geologie sowie einer möglichst störungsfreien Umgebung sind die Stromversorgung sowie eine Datenübertragungsmöglichkeit im Nahbereich einer Messstelle Voraussetzung für einen geeigneten Standort.

Folgende drei Standorte wurden nach fachlicher Beurteilung als geeignet beurteilt:

  • Gemeinde Kaunertal (Bezirk Landeck): Stollenfenster FEICHTEN der TIWAG
  • Gemeinde Breitenwang (Bezirk Reutte): alter aufgelassener Stollen des Kraftwerkes Plansee des E-Werkes Reutte
  • Gemeinde Abfaltersbach (Bezirk Lienz): Zugangsstollen Fenster AUENBACH der TIWAG

Bericht Tiroler Tageszeitung vom 21. Mai 2003 über die Suche nach geeigneten Standorten für die Messstellen in Tirol.

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Bericht Tiroler Tageszeitung vom 22. August 2004 über das Projekt und den derzeitigen Projektstand.

weiter... (pdf 412 KB)