Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]
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Rettungsdienst Tirol

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Rettungsdienst Tirol

Nachdem die Bietergemeinschaft Rettungsdienst Tirol (Rotes Kreuz Tirol Externer Link in Kooperation mit dem Arbeiter-Samartiterbund Tirol Externer Link, der Johanniter Unfall Hilfe Externer Link, dem Malteser Hospitaldienst/Bereich Tirol  Externer Linksowie dem Österreichischen Rettungsdienst Externer Link), den Auftrag zur Besorgung des Rettungsdienstes in Tirol bekommen hat, nimmt der neu organisierte Rettungsdienst mit 1. Juli 2011 seine Arbeit auf.

Durch die Neuorganisation des Rettungsdienstes in Tirol wird mit einem modernen, transparenten, wirtschaftlichen und qualitativ hochwertigen Rettungsdienst die Gesundheitsversorgung der Tiroler Bevölkerung auch zukünftig sichergestellt werden. Bisher hatten die einzelnen Gemeinden die Rettungsdienste zu organisieren. Die Aufgaben der Rettung machen aber nicht an den Gemeindegrenzen halt.


Fragen und Antworten zum Thema

Rettungsdienst
  • Was ändert sich für die Tiroler PatientInnen ab dem 1. Juli 2011?

Grundsätzlich ändert sich für die PatientInnen nichts. Aber insgesamt wird das Rettungswesen effizienter und moderner.

  • Wie reagiere ich bei einem Notfall?

Natürlich leiste ich zuerst lebensrettende Sofortmaßnahmen, wähle dann den Notruf 144 und kümmere mich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte um die weitere Erste Hilfe. Die eigenen Erste-Hilfe- Kenntnisse aufzufrischen, erleichtert das Helfen ganz entscheidend.

  • Wie erkenne ich einen Notfall?

Für Betroffene besteht Lebensgefahr oder die Gefahr schwerer gesundheitlicher Schäden, wenn diese nicht unverzüglich die erforderliche notfallmedizinische Versorgung erhalten.

  • Muss ich zahlen, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass doch kein Notfall vorlag?

Nein, für die Anruferin/den Anrufer entstehen keinesfalls Kosten, sofern der Notruf nicht mutwillig oder einfach so „zum Spaß“ getätigt wurde.

Leitstelle
  • Welche Nummer wähle ich, wenn ich einen Krankentransport auf Grund einer ärztlichen Beurteilung benötige?

Die Nummer lautet aus ganz Tirol 14 84 4 (ohne Vorwahl).

  • Wie viel kostet mich nun ein Transport?

Der Transport in das nächstgelegene Krankenhaus nach einem Notfall ist für den Patienten grundsätzlich kostenfrei. D.h. wenn der Transport liegend oder mit Tragstuhl durchgeführt werden muss, übernimmt die Sozialversicherung die Kosten. Für Krankentransporte zum Beispiel zur Nachuntersuchung im Krankenhaus, fällt wie bisher ein Selbstbehalt in Höhe der doppelten Rezeptgebühr pro Transport an (derzeit 10,20 Euro), Personen, die von der Rezeptgebühr befreit sind, müssen keinen Selbstbehalt entrichten. Zu beachten ist, dass für die Verrechnung mit der Sozialversicherung ein Transportauftrag von einem Arzt oder einer Krankenanstalt benötigt wird!

  • Wie schaut es bei meiner Dialyse- oder Bestrahlungsfahrt aus?

Krankentransporte zur Dialyse-, Chemo-, oder Strahlentherapie werden weiterhin von der Sozialversicherung bezahlt, für diese Transporte müssen Sie auch keinen Selbstbehalt bezahlen.

  • Was ist ein "qualifizierter Krankentransport"?

Ein aufgrund ärztlicher Beurteilung notwendiger Transport von Verletzten, Kranken oder sonst Hilfsbedürftigen, die keine Notfallpatienten sind, unter Begleitung von ÄrztInnen und/oder Sanitätspersonal.

Leitstelle Tirol
  • Warum bleibt die Leitstelle Tirol so lange mit mir in Verbindung?

Während des Telefongesprächs werden gleichzeitig automatisch und von anderen MitarbeiterInnen der Leitstelle jene Rettungsmittel alarmiert, die für den Notfall optimal geeignet sind. Es kommt zu keiner Verzögerung! Wenn es notwendig ist, kommen Rettungs- oder Notarztfahrzeuge oder Hubschrauber oder sogar alle zusammen. Inzwischen erhalten Sie von der Leitstelle nach Möglichkeit auch Hinweise, die Sie brauchen, um das Leben des Notfallpatienten zu retten.

  • Wer antwortet auf meinen Notruf? Kennen sich die MitarbeiterInnen der Leitstelle Tirol auch in meiner Gegend aus?

Je genauer die Informationen der Anruferin/des Anrufers, desto leichter ist es, die Hilfe dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird. Mit Computer- und Satellitenunterstützung ist das sehr gut möglich. Schwieriger ist es bei regionalen Ortsnamen. Mit guten Angaben und genauen Antworten ist aber auch das kein Problem.

  • Stimmt es, dass einzelne Dienststellen keine Rettungsautos mehr haben werden, andere Dienststellen sogar zugesperrt werden?

Nein, das in Tirol bestehende Versorgungsnetz wird nicht reduziert, schließlich wollen wir die gleiche Versorgungsqualität in allen Teilen des Bundeslandes sicherstellen.

  • Warum kommen nicht mehr nur die Rettungsleute aus meiner Gegend, wenn ich einen Krankentransport benötige oder Notfallhilfe brauche?

Weil die Hilfe in Tirol so schnell und professionell wie möglich – oft auch bezirksüberschreitend – funktioniert. 

Ambulance Tirol
  • Warum steht auf dem Rettungsfahrzeug auch „Ambulance“?

Damit auch unsere Gäste mit dem Begriff Rettung etwas anfangen können, sind die Begriffe „Rettung“ und „Notarzt“ auch internationalisiert worden.

  • Land, Gemeinden und Sozialversicherungen finanzieren den Rettungsdienst in Tirol. Warum braucht es zusätzlich noch Zivildiener und Freiwillige?

Weil ein Rettungssystem, das nur aus bezahlten MitarbeiterInnen bestehen würde, in unserem Land nicht wirklich „sozial verträglich“ wäre. Tirol ist stolz auf seine Freiwilligen, die unentgeltlich zigtausende Stunden ihrer Freizeit in vielen sozialen Bereichen – auch im Rettungs- und Krankentransport auf allen Ebenen – tätig sind. Sie sind es, die das System im ganzen Land aufrechterhalten und dadurch aber auch finanzierbar machen. 

Katschutz
  • Ist Hilfe in Tirol nach wie vor auch bei Katastrophen sichergestellt?

Auf alle Fälle! Zusätzlich zu über 500 hauptberuflichen MitarbeiterInnen und den Zivildienstleistenden sind auf Knopfdruck weit mehr als 5.000 freiwillige MitarbeiterInnen bereit, bei Großschadensereignissen zu helfen. Gut ausgebildet und ausgezeichnet ausgestattet haben sie sich in den vergangenen Jahren schon mehrfach hervoragend bewährt.