Mehr als 5.200 km Mountainbikerouten und 780 km Radwanderwege machen Tirol zum Top-Bikerevier. Auf den offiziellen Mountainbikerouten ist Radfahren ausdrücklich erlaubt, Radfahrer sind hier willkommen.
Die Ausgangslage:
Radfahren ist in ganz Österreich auf Forstwegen und auch auf den meisten Almwegen verboten. Es gibt jedoch die Möglichkeit, daß Wegerhalter ihre Wege freiwillig für das Radfahren öffnen. Diese Möglichkeit wird seit 1997 aktiv vom Land Tirol durch das Tiroler Mountainbikemodell unterstützt.
Die Eckpfeiler des Modells:
- In einem Vertrag zwischen Wegerhalter (Grundbesitzer) und Gemeinden oder Tourismusverbänden wird der Weg für das Radfahren freigegeben.
- Das Land Tirol fördert das zwischen Wegerhalter und Tourismusverband oder Gemeinde vereinbarte Entgelt mit einem jährlichen Landesbeitrag in Höhe von EUR 0,10 /lfm Weglänge.
- Das Land Tirol finanziert die tirolweit einheitliche Beschilderung der freigegebenen Routen (inkl. Schwierigkeitsgrad analog Schipisten).
- Das Land Tirol schließt eine Wegerhalter- und Betriebshaftpflichtversicherung für alle Wege ab (inkl. Rechtsschutzversicherung für Wegerhalter und Bewirtschafter).
Am Tiroler Mountainbikemodell haben viele mitgearbeitet:
Projektleitung, Koordination
Landschaftsdienst der Gruppe ForstArbeitskreis MTB-Konzept
- Büro Landeshauptmann
- Waldbesitzerverband
- Landeslandwirtschaftskammer, Bauernbund
- Tirol Werbung
- Landesradsportverband, Sektion MTB
- AdTLR, Tourismusabteilung, Gemeindeabteilung, Sportabteilung, Präs IV., Almwirtschaft
- Österreichische Bundesforste
- ÖAV
- Arbeiterkammer Tirol
Für den Inhalt verantwortlich, Rückfragen: Radteam








