
Zentrales Anliegen der EU-Bildungspolitik
ist die Förderung der allgemeinen und beruflichen Bildung durch Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. Es geht darum, den raschen Veränderungsprozessen in der wissensbasierten Gesellschaft und Wirtschaft Rechnung zu tragen und vor allem dem Bedarf an besseren Sprach- und Informatikkenntnissen, an Mobilität und Innovation durch europäische Kooperationen zu entsprechen.
Das Aktionsprogramm im Bereich des lebenslangen Lernens
ist für die laufende Förderperiode mit 6,97 Mrd. € dotiert. Es umfasst sechs sektorale Einzelprogramme:
- COMENIUS
(Schulbildung) - ERASMUS
(Hochschulbildung) - LEONARDO DA VINCI
(Berufsbildung; Mobilität, Sprachkompetenzprogramme, transnationale Netze, europaweite Untersuchungen über die berufliche Bildung) - GRUNDTVIG
(Erwachsenenbildung) - QUERSCHNITTSPROGRAMM
(Sprachen, politische Zusammenarbeit und Innovation in Bezug auf lebenslanges Lernen, pädagogische Ansätze und Verfahren für das lebenslange Lernen, Verbreitung und Benutzung der Ergebnisse der geförderten Maßnahmen) - PROGRAMM JEAN MONNET
(Förderungen von Einrichtungen/Aktivitäten, die sich mit europäischer Integration befassen)
Ansprechpartner:
Lebenslanges Lernen Nationalagentur Österreich
Büro für Europäische Programme - BEP
Das Aktionsprogramm „Jugend in Aktion"
(Budget 2007-2013: 885 Mio. Euro)
fördert die aktive Bürgerschaft junger Menschen, die Entwicklung der Solidarität junger Menschen, das gegenseitige Verständnis der Völker durch die jungen Menschen, die Intensivierung der Innovation und der Kompetenzen im Jugendbereich wie auch die europäische Zusammenarbeit im Bereich der Jugendpolitik. Individuelle Mobilitätsmaßnahmen im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes
zählen ebenfalls zu den wichtigsten Aktionen.
Ansprechpartner:
Österreichische Nationalagentur JUGEND


