Wirtschaft
Neben den Förderungsmöglichkeiten, die die Programme „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ und „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ sowie der Europäische Sozialfonds im Rahmen der EU-Beschäftigungspolitik für die wirtschaftliche Entwicklung bieten, besteht im Rahmen der EU-Wirtschaftspolitik
eine Reihe von weiteren EU-Förderungsschienen
die für alle Wirtschaftstreibenden
und speziell für kleine und mittlere Unternehmen
von Nutzen sind.
Das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation
ist die ganzheitliche Förderschiene zur Erreichung der Ziele der Strategie Europa 2020.
Das Programm ist für eine Laufzeit von sieben Jahren (2007 bis 2013) angelegt und ist mit einem Budget von 3,6 Mrd. € ausgestattet.
Die drei Einzelprogramme sind:
Das Programm für unternehmerische Initiative und Innovation
Ziel des mit 2,2 Mrd. € ausgestatteten Programms ist es, Unternehmen bei der Innovation zu unterstützen, indem es Zugang zu Kapital bietet: Risiko und Chancen werden mit Privatinvestoren geteilt und Rück- oder Mitbürgschaften für nationale Bürgschaftsfazilitäten werden bereitgestellt. Die Finanzinstrumente werden vom EIF
durchgeführt. Den KMU ermöglicht dieses Programm einen einfachen, klaren und raschen Zugang zur EU mit Hilfe der Unterstützungsnetze für Unternehmen Enterprise Europe Network (EEN)
.
Das Programm zur Unterstützung der IKT-Politik
Ziel des mit 728 Mio. € ausgestatteten Programms ist es, den zusammenwachsenden Märkten für elektronische Netze, Medieninhalte und digitale Technologien Impulse zur Beseitigung der Engpässe zu geben, die eine stärkere Verbreitung elektronischer Dienstleistungen in Europa behindern. Weiters zielt das Programm darauf ab, die Modernisierung von Dienstleistungen der öffentlichen Hand zu fördern, so dass Produktivität und Dienstleistungsqualität steigen.
Den heimischen Unternehmen kommen aber auch direkt oder indirekt die für Beitrittskandidaten und potenzielle Bewerberländer vorgesehen Finanzhilfen zugute, die dort wirtschaftliche und institutionelle Reformen unterstützen. Das Instrument für Heranführungshilfe (IPA)
bündelt alle Fördermaßnahmen in einem einzigen Programm.
Darüber hinaus greifen die Finanzhilfen im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik
, die Asienprogramme
und die Lateinamerikaprogramme
sowie der Europäische Entwicklungsfonds
für den Bereich Afrika, Karibik und Pazifik.
Informationen über Förderungshöhen, Verfahren, aktuelle Ausschreibungen und weitere EU-Förderungsprogramme und -aktionen im Wirtschaftsbereich erteilen
Wirtschaftsförderung des Landes Tirol
Enterprise Europe Network der Wirtschaftskammer Tirol
A-6020 Innsbruck, Meinhardstraße 12-14
Mag. Gregor Leitner
++43 (0) 5 90 905 1293
++43 (0) 5 90 905 1275
Forschung und Technologie
Mit dem Konzept des Europäischen Forschungsraumes (EFR) werden
Kohärenz und Einfluss der europäischen Forschung erhöht. Langfristiges Ziel ist es, die EU zum weltweit größten Forschungsraum zu machen. Für das 7. Rahmenprogramm für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration
stehen 50,521 Mrd. € von 2007 bis 2013 zur Verfügung, um die Umsetzung der gemeinsamen Forschungs- und Technologiepolitik
zu erreichen. Es werden ausschließlich Projekte gefördert, an denen in der Regel mehrere Teilnehmer aus verschiedenen Mitgliedstaaten mitwirken. Die Durchführung erfolgt durch 4 spezifische Programme:
- Zusammenarbeit (32 Mrd. €)
finanzielle Unterstützung von Forschungsmaßnahmen in grenzüberschreitender Zusammenarbeit, z.B. Gesundheit, Informations- und Kommunikationstechnologien, Werkstoffe und neue Produktionstechnologien, Verkehr, Sozial- Wirtschafts- und Geisteswissenschaften, Weltraum und Sicherheit - Ideen (7,5 Mrd. €)
finanzielle Unterstützung für wissenschaftlich angeregte Forschungsarbeiten („Pionierforschung“), die von einzelnen nationalen oder internationalen Teams durchgeführt werden - Menschen (5 Mrd. €)
Aus- und Weiterentwicklung und Laufbahnentwicklung von Forschern/Innen sowie verstärkte Zusammenarbeit von Industrie und Hochschulen - Kapazitäten (4,2 Mrd. €)
Ausgleich struktureller Defizite, finanzielle Förderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und für „wissensorientierte Regionen“
Weitere forschungspolitische Instrumente sind die
- Gemeinsame Forschungsstelle (GFS)

unabhängige und wissenschaftliche Beratung sowie technische Unterstützung für die Europäische Kommission und andere Organe der EU werden zur Verfügung gestellt. - Europäische Forschungsinitiative (EUREKA)

Für Informationen über Förderungshöhen, Verfahren, aktuelle Ausschreibungen und weitere EU-Förderungsprogramme und -aktionen im Forschungs- und Technologiebereich wenden Sie sich bitte an
Wirtschaftskammer Tirol - Technologieberatung ![]()
A-6020 Innsbruck, Meinhardstraße 14
++43 (0) 5 90 905
++43 (0) 5 90 905 -1515
oder an
Standortagentur Tirol ![]()
A-6020 Innsbruck, Ing.-Etzel-Straße 17
++43 (0) 512/576262
++43 (0) 512/57626210
oder an
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
A-1220 Wien, Donau-City-Straße 1
++43 5 7755 - 4011
++43 5 7755 - 94011
Energie
Das Programm „Intelligente Energie – Europa"
Das mit 727 Mio. € dotierte Programm Intelligente Energie - Energie
fördert die verstärkte Nutzung von neuen und erneuerbaren Energiequellen sowie die Steigerung der Energieeffizienz. Es ist darauf ausgerichtet, die Umsetzung der EU-Energiepolitik
mit ihren Zielen im Bereich nachhaltige Energieversorgung zu beschleunigen, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und den Energieverbrauch weiter zu senken.
Weiterführende Informationen zu den Energieprogrammen erhalten Sie bei:
A-6020 Innsbruck, Südtiroler Platz 4
++43 (0) 512/589913
++43 (0) 512/589913-30


