Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

Baurestmassen

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AdresseEduard-Wallnöfer-Platz 3
A-6020 Innsbruck
Telefon+43 (0)512 508 3452
Fax+43 (0)512 508 3455

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Baurestmassen

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Abfälle mineralischen Ursprungs machen ca. 50 % der gesamten Abfälle Österreichs aus. Ein erheblicher Teil davon stammt aus Bautätigkeit. Allein wegen der großen Menge sollte den Baurestmassen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Bauplanung spielt eine wesentliche Rolle für die Entsorgung von Baurestmassen. Viele Baumaterialien sind in genormten Maßen erhältlich, je genauer die geplanten Größen diesen Normen entsprechen, desto weniger Abfälle fallen schon bei der Errichtung des Bauwerkes an. Die Materialauswahl wird erst am Ende der Gebäudelebensdauer wirksam. Im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens ist an die problemlose Entsorgbarkeit oder Wiedernutzbarkeit schon bei der Planung zu denken. Auch der Einsatz von Recyclingmaterialien kann bereits bei der Planung vorgesehen werden. Nur der tatsächliche Einsatz von recyclierten Baustoffen ermöglicht den Aufbau eines echten Materialkreislaufes. Ein teurer Zwischenschritt bei der Herstellung von Recyclingbaustoffen ist die sortenreine Trennung. Sorgfältige Trennung schon an der Baustelle ist daher dringend geboten und wird durch reduzierte Gesamtentsorgungskosten belohnt. Noch immer werden zu viele Baurestmassen deponiert. Zugleich gibt es in Tirol nicht ausreichend ausgelastete Trenn- und Recyclinganlagen. Bauherren und Planer sind daher aufgerufen, schon bei der Planung zu prüfen, ob der Einsatz von Recyclingmaterialien möglich ist. Zur Entsorgung von Baurestmassen dürfen nur genehmigte, geordnete Deponien genutzt werden.

Als praxisbezogene Hilfestellung wurde im Jahr 1998 von der Tiroler Landesregierung, Abteilung Umweltschutz, ein Broschüre erstellt. Ausgehend von der "Planungsphase" über die "Umsetzung auf der Baustelle" und der "Zuordnung zu Stoffgruppen (inkl. Sortierhilfe in Form eines Posters)" werden sämtliche Maßnahmen aufgezeigt, die aus abfallwirtschaftlicher Sicht bei einem Bauvorhaben zu beachten sind. Darüberhinaus enthält die Broschüre auch eine beispielhafte Kostenrechnung, eine Anleitung zur Erstellung eines "Abfallwirtschaftskonzeptes für die Baustelle" und Textbausteine für Auftragsschreiben und Neubau- bzw. Abbruchbescheide.