Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

Reduzierung der Sperrmüllmenge

[ Kontakt ]

AdresseEduard-Wallnöfer-Platz 3
A-6020 Innsbruck
Telefon+43 (0)512 508 3452
Fax+43 (0)512 508 3455

[ Weitere Informationen ]

[ 

Reduzierung der Sperrmüllmenge

  ]

Wie jeder Gemeinde sicherlich bekannt, werden seit Beginn der 90er Jahre ständig steigende Sperrmüllmengen registriert. Im Gegensatz zum Restmüllaufkommen, wo in den letzten Jahren beachtliche Reduktionen durch Verwertungsmaßnahmen erzielt werden konnten, ist von 1990 bis 1996 ein Anstieg des Sperrmüllaufkommens um über 60 % zu verzeichnen. Als Antwort auf diese Entwicklung wurde 1996/97 vom Land Tirol eine Untersuchung beauftragt, deren Ziel es war, Möglichkeiten zur Reduktion des Tiroler Sperrmüllberges und Wege für eine zükunftige ökologische Tiroler Sperrmüllbewirtschaftung aufzuzeigen. Die Erfolgsbilanz dieser sehr umsetzungsorientierten Untersuchung kann sich sehen lassen. So kann für den Umweltschutz positiv vermeldet werden, daß durch Vermeidung, Wiederverwertung und Trennung von Sperrmüll ca. die Hälfte des Aufkommens von den Tiroler Deponien ferngehalten werden kann. Gleichzeitig hat eine Sperrmüllbewirtschaftung auch positive soziale Effekte: Durch die notwendigen Trenn- und Reparaturleistungen können nicht nur sinnvolle Arbeitsplätze geschaffen werden, sondern auch Bedürftigen durch Weitergabe von gut erhaltenen Altwaren geholfen werden. Für die Gemeinden ist insbesondere auch die Kostenseite von großem Interesse. Und auch hier ist der Befund eindeutig: Sperrmüllbewirtschaftung bringt eine Kosteneinsparung für die Gemeinden. Den Deponierungskosten stehen nämlich geringere Verwertungskosten gegenüber.