Ausgesprochen!

Auseinander

Plötzlich und überraschend war es heraußen, das Wort Scheidung bei den Eltern meines Mitschülers. Aber im Laufe der Jahre haben sie sich anscheinend doch immer weniger zu sagen gehabt, sich sozusagen auseinander gelebt. Der Felix, der ständig mit seiner mega Musik im Ohr durch die Gegend rennt, hat das gar nicht so richtig mitgekriegt: Wie ein... [mehr...]

Der Biber kehrt heim

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Der Biber kehrt heim

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Fotos: Abt. Umweltschutz
Fotos: Abt. Umweltschutz

 

Biberbeauftragte für Tirol

 

1813 wurde der letzte lebende Biber in Tirol an der Vils gefangen. Grund für das Aussterben war in erster Linie die direkte Verfolgung, erst später schränkten wasserbauliche Maßnahmen seinen Lebensraum immer mehr ein. Begehrte Produkte des Bibers waren sein Wildbret, der Pelz und das Bibergeil (Castoreum), ein Drüsensekret. Über die ursprüngliche Verbreitung des Bibers in Tirol ist wenig bekannt bis auf Hinweise durch Bach- oder Ortsnamenbezeichnungen wie Biberwier.


Foto: Abt. Umweltschutz

Der Biber zählt zu den bedrohten Tierarten Europas, weshalb er und sein Lebensraum nach den Flora-Fauna-Habitat-Richtlinien streng geschützt sind.

Knapp 200 Jahre nach seiner Ausrottung kehrt der fleißige Landschaftsgestalter wieder heim und erobert sich langsam seine früheren Lebensräume in Tirol zurück. Da Biber mit ihrer lebensraumgestaltenden Fähigkeit renaturierend auf Fauna und Flora gewässernaher Habitate wirken, ist ihre Tätigkeit in degradierten Gebieten wie ehemaligen Auen und stark wasserbaulich veränderten Flüssen und Bächen aus der Sicht des Naturschutzes sehr willkommen. Biber schaffen neue Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und Erlebniswelten für den Menschen.

Doch vieles hat sich in den letzen zwei Jahrhunderten verändert. Naturnahe Gewässer sind im dicht besiedelten Inntal selten geworden und unser Wissen über und unser Verständnis für diesen Nager sind verloren gegangen . Es entstehen Konflikte zwischen den Lebensraumansprüchen des Bibers und den Nutzungsanspüchen des Menschen.

Um die daraus entstehenden Konflikte zu lösen und den Bibern eine Chance auf eine erfolgreiche Rückkehr zu geben wurde von der Landesregierung Tirol, Abteilung Umweltschutz eine Betreuung für Biberfragen eingerichtet.

Die Aufgaben der Biberbeauftragten beinhalten unter anderem:

-         Unterstützung, Beratung, präventive Maßnahmen und Service bei Biberanfragen und  -problemen,

-         Monitoring bestehender Reviere und Bestandserhebungen

Die Biberbeauftragten sind:

Bezirk Kufstein:    Nairz Wilfried         Tel.: 0699 171 610 87
Bezirk Reutte:      Bader Egon             Tel.: 0676 426 669 0
Restliches Tirol:   Mag. Eder Monika   Tel.: 0699 171 610 77

Aktuelle Informationen über den Biber finden Sie in der Broschüre "Biber in Tirol" (pdf) (pdf 4.8 MB) der Abt. Umweltschutz.

 

 

Deckblatt Biberbroschüre