Ausgesprochen!

Grüner Daumen

Mei toll, es schneit schon wieder... Schnell, ab zur Bushaltestelle. Ich muss um Punkt Acht Uhr im Büro sein. Mein Daumen angelt nach der Buskarte in der Geldtasche. Glitsch – fast wär’ ich am Boden gesessen. Jetzt reicht’s. Heut’ ist es aber rutschig. Nichts wie rein in den Bus und die warme Heizung genießen. Kein nervenaufreibendes... [mehr...]

Waldpädagogik - Neues Lernen von der Natur

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AdresseBürgerstraße 36
A-6020 Innsbruck
Telefon+43 (0)512 508 4602
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Waldpädagogik - Neues Lernen von der Natur

  ]
  • Wald-Pädagogik heißt Natur selbst erleben.
  • Wald-Pädagogik bedeutet Wald und Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen.
  • Wald-Pädagogik heißt unsere Bäume verstehen, die ihr jahrhundertelanges Leben an einem einzigen Ort verbringen.
  • Wald-Pädagogik spielt mit Ruhe und Bewegung. Sie lädt uns ein, Entdeckungsreisen zu unternehmen und ins Staunen zu geraten.
  • Wald-Pädagogik schlägt Brücken von angelerntem Wissen zum Gefühl, vom Kopf zum Herzen. Sie beinflusst damit die Einstellung zu Natur und Umwelt positiv.
  • Wald-Pädagogik ist ein gehirngerechter Lehr-/Lernprozess

Wald-Pädagogik ist ein gehirngerechter Lehr-/Lernprozess

Unsere linke Gehirnhälfte haben wir in der Schule besonders gut trainiert. Dort lernen wir die Bedeutung von Begriffen wie "Freude" oder "Wissensdurst" und die Feinheiten der Sprache. Unsere Lehrer haben uns getrimmt, mathematisch und logisch zu denken. Die rechte Gehirnhälfte ist für Bilder und Formen zuständig, für ganzheitliches Erkennen, für Spontanes, Kreativität, Musik und Gefühl. Wald-Pädagogik setzt hier an, beim Lernen mit der häufig vernachlässigten rechten Gehirnhälfte. Für die Teilnehmer/innen ist daher - vereinfacht gesagt - alles hilfreich, was positive Gefühle auslöst. Es sind Gefühle, welche die positive Einstellung zu Natur und Umwelt am meisten prägen.

Mit welchen Erwartungen kommen die Teilnehmer/innen in den Wald?

Im Vordergrund stehen die Abenteuerlust der Teilnehmer/innen, ihre Neugier und ihr Forscherdrang. Sie wollen diskutieren, Fragen stellen und vor allem selber etwas tun. Sie suchen das "Event Natur" (um einen modernen Begriff zu strapazieren). Sie wollen Geheimnisse lüften und etwas Besonderes erleben.

Für welche Altersstufen ist Wald-Pädagogik geeignet?

Im Prinzip vom Kindergarten-Kind bis zum Greis. Je jünger die Teilnehmer/innen desto spielerischer kann das Thema Wald vermittelt werden. Etwa 15- bis 19-jährige Jugendliche sind zugänglicher für  wissensbetonte Diskussionen, weil ihnen "Spiele" manchmal kindisch vorkommen. Erwachsene spielen wieder gerne, weil sie Erlebtes an eigene Kindheitserfahrungen knüpfen. Gleichzeitig sind sie sehr an Diskussionen interessiert, bei denen sie Antworten auf ihre Fragen finden. Diese Antworten muss aber nicht unbedingt der "Spielleiter" geben, noch besser ist es, wenn ein/e andere/r Teilnehmer/in Stellung nimmt.

Was soll ich denken und tun, damit eine waldpädagogische Veranstaltung sicher misslingt?

Das gelingt besonders leicht, wenn ich folgender Meinung bin und danach handle:

  • Es redet nur einer, und das bin ich.
  • Jugendliche sind Störenfriede, die gefälligst zuhören sollen, wenn ich ihnen wichtige Dinge erkläre.
  • Diskussionen und Flüstern in der Gruppe stören die anderen beim Zuhören.
  • Ich bin für Ruhe und Ordnung zuständig - jedes Tuscheln stelle ich daher sofort ab.
  • Ich weiß alles, die Teilnehmer fast nichts.
  • Ich sage, was Thema ist und weiß, wie der Hase läuft. Ich kenne mich eben aus im Wald.
  • Ich ziehe mein Programm durch, schließlich bin ich gut vorbereitet.
  • Wenn ein/e Teilnehmer/in im Wald etwas entdeckt, übergehe ich das, weil es nicht zum Thema gehört.
  • Ich breche die Veranstaltung mit einem "Danke für die Aufmerksamkeit!" ab, sobald die Zeit abgelaufen ist.

Eigenschaften und Verhaltensweisen eines guten Wald-Pädagogen/einer guten Wald-Pädagogin?

  • Ich mache die Teilnehmer/innen neugierig.
  • Ich vereinbare die "Spielregeln" mit der Gruppe (Wo ist unser Waldteil? Wie schaut der Zeitplan aus? Gibt es besondere Fragen oder Wünsche?)
  • Ich steuere die Veranstaltung aus dem Hintergrund und achte darauf, dass die gemeinsam festgelegten Spielregeln eingehalten werden.
  • Ich helfe, die Sinne der Teilnehmer/innen zu öffnen.
  • Ich gehe auf die Fragen der Gruppe ein, indem ich mein Programm ständig anpasse.
  • Gegen Ende sitzen oder stehen wir im Kreis und tauschen uns über das Erlebte aus.

Wie groß soll die Gruppe sein?

Die optimale Gruppengröße liegt bei etwa 10 bis 15 Teilnehmer/innen. Größere Gruppen sind schwieriger zu steuern und handeln schwerfälliger. Damit steigen die Herausforderungen an den / die Leiter/in. Kleinere Gruppen können mehr positive Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Ihr Ansprechpartner in der Gruppe Forst

Dipl.Ing. Gerhard Müller
Gruppe Forst
Bürgerstraße 36
A-6020 Innsbruck
0512/508-4503
eMailg.mueller@tirol.gv.at