Leistungen im Interesse des Landes

Erhaltung der genetischen Sicherheit und Vielfalt durch
- die forstliche Samenbank für alle Herkünfte mit laufender Ergänzung
- Samenplantagen für Hochlagen-Lärchen, Fichten und Spirken
- eine Generhaltungsplantage für die Tanne
- Freilandbeerntung von Spezialherkünften unter Aufsicht der Bezirksforstinspektionen
- 20 Jahre Saatgutvorrat für die wichtigsten Hauptbaumarten Tirols

Samenklenge
In der Samenklenge werden die Baumsamen aus dem Zapfen herausgelöst.
- Koordination der Zapfenernte
- Klengung der Zapfen für die eigene Samenbank, der Wildbach- und Lawinenverbauung und Private
- Klengung von Spezialherkünften

Pflanzen für Extremstandorte
Pflanzen für Extremstandorte werden mit Mykorrhizapilzen geimpft (Symbiose zwischen Pflanzenwurzel und Pilz). Diese Maßnahme verbessert den Anwuchserfolg enorm.
Vor allem in der Schutzwaldverjüngung und in der Hochlagenaufforstung werden diese Pflanzen verwendet. Für die Zirbe ist eine 100%ige Mykorrhiza-Impfung notwendig, da sie im Hochgebirge ohne diese Symbiose chancenlos wäre.

Pflanzenproduktion
In den Tiroler Landesforstgärten werden auf einer Anbaufläche von ca. 31 ha jährlich rund 2 Millionen Forstpflanzen produziert und vermarktet. Der Produktionsanteil der Landesforstgärten liegt in Tirol bei etwa 70%.
Die waldbaulich sehr wertvollen und von der Öffentlichkeit geforderten Mischbaumarten wie Tanne und Laubhölzer werden praktisch zu 100% von den Landesforstgärten produziert und zu günstigen Preisen an die Waldbesitzer abgegeben.
Seit Bestehen der Tiroler Landesforstgärten (1966) wurden etwa 130 Millionen Forstpflanzen an Tirols Wald abgegeben.
Beratung
Bestens geschulte Mitarbeiter beraten Waldbesitzer, andere Abteilungen des Landes, die Wildbach- und Lawinenverbauung und Privatpersonen bei Pflanzenwahl und Aufforstung.


