Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

Managementplan

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Managementplan

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Zeithorizont & Monitoring

Dieser Managementplan (pdf 2.3 MB) wurde für die nächsten 10 Jahre konzipiert. Während dieser Zeit wird ein Monitoring durchgeführt. Zum einen wird die Entwicklung der Mortalitätsrate in den Altbeständen zum anderen die Erfolgsquote der getätigten Neupflanzungen kontrolliert.

Anpflanzungsziel

Die jährliche Zielsetzung hinsichtlich einer Aufforstung liegt bei 14 Ahornbäumen. Diese Anzahl ergibt sich aus folgender Überlegung. Im Zeitraum von 1953 bis 2000 sind im Landschaftsschutzgebiet insgesamt 375 Ahornbäume hauptsächlich in den Altbeständen abgestorben, das sind gerundet 8 Bäume pro Jahr. Rechnet man dann noch den 40%igen Ausfall der 840 Neupflanzungen hinzu – 9 Bäume pro Jahr (von 1962 bis 2000 gerechnet), erhält man gerundet 17 Stück. 
Ziel ist auch den 40%igen Ausfall auf 25 Prozent – somit gerundet 6 Bäume - zu reduzieren, wodurch sich ein Anpflanzungsziel von 8 + 6 = 14 Bäumen ergibt. Diese Reduktion dürfte sich nicht als problematisch erweisen, da die Ausfallswerte vor allem durch die ausgefallenen Neupflanzungen auf den Ausschlussflächen so hoch sind. Für die Almbewirtschaftung ist eine Anpflanzung von 14 Bäumen pro Jahr ebenfalls von Vorteil, da der Verlust an Weidefläche gering bleibt.
Als Pflanzmaterial werden Heister aus dem Pflanzencamp Hinterriß genommen.

Altbestand 1953

1860

Bäume

Abgestorbene Altbäume

375

Bäume

Jährlicher Ausfall der Altbäume

8

Bäume

Neupflanzungen von 1962 - 2000

840

Bäume

Jungbäume 2000

530

Bäume

Mortalität der Neupflanzungen
bzw. Jungbäume

310

Bäume

Jährlicher Ausfall der Neupflanzungen
bzw. Jungbäume (entspricht 40 %)

9

Bäume

Jährliche Neupflanzung bei 40% Ausfall

17

Bäume

Jährliche Neupflanzung bei 25% Ausfall

14

Bäume

Pflanzencamp Hinterriß

Der Forstgarten befindet sich am südlichen Ortsende von Hinterriß, auf Coburg Grund. Hier hat sich bereits früher ein Ahorncamp befunden.
Die letztendlich verpflanzten Heister werden aus getrockneten Samen von vitalen Bäumen aus dem LSG Großer Ahornboden aufgezogen. Jäten und Gießen sowie die einmalige Düngung mit Biosol im Herbst gehören zu den Pflegemaßnahmen.

Anpflanzungsvorgehensweise

Die größten Erfolge erzielte man mit Pflanzgruben. Dabei werden bis zu 2 Meter tiefe Gruben pro Baum ausgehoben. In diese werden entsprechendes Erdmaterial eingebracht und die 1 – 1,5 Meter großen Heister eingesetzt. Die Bäume sind dann entsprechend zu wässern. Zusätzlich wird eine stabile Holzumzäunung aus naturbelassenem Holz mit Stacheldraht zum Schutz gegen Verbiss errichtet. Diese Umzäunungen müssen regelmäßig kontrolliert werden.

Monitoringflächen

Zur Beobachtung der natürlichen Ahornverjüngung wurden zwei Monitoringflächen eingerichtet.