Ausgesprochen!

Grüner Daumen

Mei toll, es schneit schon wieder... Schnell, ab zur Bushaltestelle. Ich muss um Punkt Acht Uhr im Büro sein. Mein Daumen angelt nach der Buskarte in der Geldtasche. Glitsch – fast wär’ ich am Boden gesessen. Jetzt reicht’s. Heut’ ist es aber rutschig. Nichts wie rein in den Bus und die warme Heizung genießen. Kein nervenaufreibendes... [mehr...]

Problemstellungen

[ Kontakt ]

AdresseBürgerstraße 36
A-6020 Innsbruck
Telefon+43 (0)512 508 4542
Fax+43 (0)512 508 4545

[ Weitere Informationen ]

[ 

Problemstellungen

  ]

Analyse der Fakten: Überalterung – Provenienzfrage

Die Literatur gibt für den Bergahorn je nach Standortverhältnissen eine physiologische Altersgrenze von rund 500 Jahren an. Die Bäume im LSG Großer Ahornboden haben somit zum Teil ihre natürliche Altersgrenze erreicht.
Daher ist man bestrebt junge Ahornbäume anzupflanzen. Die Provenienzfrage (Herkunftsfrage) entscheidet über den Erfolg der Anpflanzung. Das Saatgut ist daher nach Möglichkeit von Mutterbäumen der Region zu wählen.

Strukturverlust

Die Aufforstungsarbeiten in den 60er und 70er Jahren haben sich vor allem auf die baumfreien Zonen konzentriert. Dadurch scheint ein Strukturverlust vorprogrammiert.

Bodenverhältnisse

Im Bereich des LSG sind 4 verschiedene Bodentypen zu finden:

a) Schotterrohböden
b) Protorendzina
c) Mullartige Rendzina
d) die oligotrophe Braunerde (nach der Österreichischen Bodensystematik – Braunlehme)
Am Nordrand des LSG befinden sich mächtige Lehmlagen.

Die hydrologische Verhältnisse haben sich seit Bestehen des alten Bestandes erheblich verändert.
In großen Teilen des Untersuchungsgebietes sind die Lehmböden und Braunlehmen durch, von Muren ins Tal transportierte, Schotter- und Geröllmassen bis zu 1 ½ Meter überschüttet.

Lawinen, Muren

Der Jahresniederschlag liegt bei 1800 m. Ein erheblicher Anteil fällt im Winter an. Jährlich wiederkehrende Lawinenabgänge überwiegen.

Weide, Wild

Das Gebiet des Ahornbodens ist als Almfläche ausgewiesen.
Mögliche Probleme einer Überbestoßung sind Bodenverdichtungen im Bereich der Ahornbäume, sodass es zu Wurzelschäden kommen kann sowie ein Reiben an den und ein Schälen der Ahornbäume. Weiters ist der Stickstoffeintrag zu beobachten. 

Die Abschätzung des Wildanteils und dessen verursachte Verbissschäden kann nur durch den vorgeschriebenen Abschussplan für das jeweilige Revier eruiert werden.