Ausgesprochen!

Grüner Daumen

Mei toll, es schneit schon wieder... Schnell, ab zur Bushaltestelle. Ich muss um Punkt Acht Uhr im Büro sein. Mein Daumen angelt nach der Buskarte in der Geldtasche. Glitsch – fast wär’ ich am Boden gesessen. Jetzt reicht’s. Heut’ ist es aber rutschig. Nichts wie rein in den Bus und die warme Heizung genießen. Kein nervenaufreibendes... [mehr...]

Historischer Rückblick

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Historischer Rückblick

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Wie aus Überlieferungen bekannt ist, wird das Engertal bereits seit über 1000 Jahren als Alpe genutzt. Es existieren zwei Ansichten darüber, wie sich der Ahornbestand auf diesen Weideflächen entwickeln konnte. Einige machten Viehseuchen dafür verantwortlich, dass die Alpe eine Zeit lang unbeweidet war, andere wiederum den 30jährigen Krieg, während dem Söldnerheere Vieh raubten und Überfälle tätigten.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden wertvolle Weideflächen von großen Murenabgängen verschüttet, was der Alpe den Beinamen „Hungeralpe“ einbrachte. Aufgrund dessen pachtete man 1896 vom Herzog von Coburg die Alpe Ladiz dazu, um mehr Weidefläche zu schaffen. Weitere Unwetter und Murenabgänge sorgten jedoch dafür, dass die Schottermassen bis auf die besten Wiesengründe abgelagert wurden. Handlungsbedarf war gegeben.

So trat im Jahre 1960 die Alpinteressentschaft der Engeralpe mit dem Ansuchen einer Verbauung an die staatliche österreichische Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) heran.

Der Engergrundbach wurde daraufhin im Jahre 1962 diesem Projekt unterzogen. Die getroffenen Maßnahmen mussten jedoch nach dem 100jährigen Hochwasser im Jahre 1965 teilweise erneuert und verbessert werden.

Im Zuge dieser Aktionen stellte man fest, dass einige Ahornbäume ca. 1,20 m überschottert waren und adventive Wurzeln ausgebildet hatten.

Einzelne Bäume, die in Zusammenhang mit der Bachverbauung entfernt werden mussten, wurden für eine Stammanalyse herangezogen. Das Ergebnis ergab ein Alter von 336 Jahren. Diese Bäume waren wirklich während des 30järhigen Krieges ausgekeimt. Mittels Kluppierung der restlichen Bäume konnte eine angeschätzte Altersstruktur von 300 – 600 Jahren ermittelt werden. Ihre natürliche Altersgrenze war zum Teil erreicht.

Da man das Landschaftsschutzgebiet ebenso erhalten wollte, entschloss man sich, aufgrund der Aussichtslosigkeit auf eine Naturverjüngung, gezielt Ahornbäume zu pflanzen. Eine natürliche Verjüngung war zum einen durch die veränderten Boden- und Wasserverhältnisse, zum anderen durch Beweidungsdruck von Weidevieh und Wild unmöglich. Daher wurde von der WLV die Anpflanzung von 1000 Ahornbäumen an die Interessenten empfohlen.

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Einleitung
Problemstellungen
Dringlichkeitskarte
Baumkataster - Methodik
Managementplan