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Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

Habitatverbesserung für Raufußhühner in Tirol

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Habitatverbesserung für Raufußhühner in Tirol

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Habitatverbesserung für Raufußhühner in Tirol

Alarmierende Rückgangszahlen besonders bei Auer- und Birkwild im Alpenbogen und vorwiegend in seinem Vorland verlangen wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensräume unserer Raufußhühner. Dem Land Tirol ist dieses Thema trotz derzeit noch guter Bestände äußerst wichtig. Vertreter der betroffenen Landesabteilungen und Naturnutzer erarbeiteten ein Konzept, um einem Rückgang in Tirol nachhaltig vorzubeugen.

Artenschutz durch Habitatverbesserung
Artenschutz durch Habitatverbesserung

Bestände rückläufig

In Tirol sind vier Arten von Raufußhühnern beheimatet. Während das Auerwild, das Haselhuhn und zum Teil das Birkwild den Wald in verschiedenen Höhenstufen als Lebensraum nutzt, bewohnt das Schneehuhn hauptsächlich Regionen oberhalb der Waldgrenze.

EU-weit weisen die Bestandesentwicklungen der oben genannten Raufußhühner negative Trends auf. Gerade das Auerwild und teilweise auch das Birkwild sind in einigen Bereichen der Alpen und besonders im Alpenvorland bereits verschwunden. In vielen Regionen Österreichs und speziell in großen Teilen von Tirol sind derzeit noch gute Bestände dieser Wildarten vorhanden. Jedoch ändern sich auch bei uns die Lebensraumbedingungen für diese Hühnerarten.

Habitatsschutz wichtig

Der Wald als Teil einer intensiv genutzten Kulturlandschaft ist stetigen Änderungen unterworfen. Diese betreffen hauptsächlich die Form und Intensität der Nutzungen. Forstwirtschaft, Weidewirtschaft, Jagd und Tourismus wirken nachhaltig auf die Lebensraumbedingungen der Raufußhühner ein. Aber auch Klimawandel und Stickstoffeintrag haben Einfluss auf das Nahrungsangebot und auf die Attraktivität der Biotope.

Habitatschutz ist nicht nur für den Naturschutz ein Thema. Bereits in der Vergangenheit hat die Forstplanung in Tirol bei der Erstellung von Waldwirtschaftsplänen und Schutzwaldverbesserungsprojekten auf bekannte Auerwildlebensräume Rücksicht genommen.

Über politischen Auftrag und unter Federführung der Gruppe Forst beschäftigten sich Vertreter der Abteilung Landwirtschaftliches Schulwesen, Jagd und Fischerei, der Abteilung Umweltschutz, der Abteilung Agrarwirtschaft, des Tiroler Jägerverbandes, der ÖBf AG und des Österreichischen Alpenvereines mit Möglichkeiten zur Habitatverbesserung unserer Raufußhühner.

Lebensräume positiv entwickeln - Maßnahmenplan

Dieser Arbeitskreis hat Wissen über Möglichkeiten der Habitatsverbesserung zusammengetragen und in Maßnahmenkatalogen zusammengefasst. Für die wichtigsten Naturnutzungen wird aufgezeigt, welche Unterlassungen, vor allem aber welches aktive Handeln zur positiven Entwicklung der Lebensräume von Auer-, Birkwild und des Haselhuhnes beitragen.

Durch Aufklärungsarbeit und Schulungen sollen verschiedene Zielgruppen in die Lage versetzt werden, nach ihren Möglichkeiten Beiträge zur Habitatsverbesserung zu leisten oder zumindest auf Lebensräume zu achten. Zu den Zielgruppen zählen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, Forstleute, Almbäuerinnen und Almbauern, die Jägerschaft und die Verantwortlichen im Tourismus sowie Personen, die unter freiem Himmel Sport betreiben oder den Wald anderweitig nutzen.

Wissenschaftliche Begleitung

Der Lebensraum für Auerwild lässt sich vor allem mit forstlichen Maßnahmen verbessern.
Der Lebensraum für Auerwild lässt sich vor allem mit forstlichen Maßnahmen verbessern.

 

In ausgewählten Referenzgebieten wird mit wissenschaftlicher Begleitung die Populationsentwicklung von Auer- und Birkwild untersucht. Es gab auch bereits mehrfach gemeinsame Begehungen von Jägerschaft und Forstleuten, um vor Ort Verbesserungsmaßnahmen zu diskutieren.

Weiterführende Informationen und Hilfestellungen, wie Ablaufdiagramme, Maßnahmenkataloge usw. sowie Ihren Ansprechpartner für diese Thematik finden Sie unter Naturschutz Externer Link oder persönlich in der Abteilung Forstplanung, DI Artur Perle (508-4540) und DI Manfred Kreiner (508-4540).

Kontaktadressen

DI Artur Perle, Abteilung Forstplanung, Telefon 0512/508-4540, E-MailE-Mail
DI Manfred Kreiner, Abteilung Forstplanung, Telefon 0512/508-4565, E-MailE-Mail

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