Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

Nutzungspotenzial

[ Kontakt ]

AdresseBürgerstraße 36
A-6020 Innsbruck
Telefon+43 (0)512 508 4507
Fax+43 (0)512 508 4545

[ Weitere Informationen ]

[ 

Nutzungspotenzial

  ]

Biomasse-Versorgungskonzept 2007

Trotz der deutlich gestiegenen Holznutzungen in den letzten Jahren kann der Tiroler Wald noch mehr an Brennholz und Hackschnitzel bereitstellen. Zuletzt wurden jährlich 79 % des nachhaltig nutzbaren Potenzials an Energie-Rundholz gewonnen. Bis zum Jahr 2015 sollte jene Energieholzmenge zusätzlich nutzbar sein, die für die Versorgung von über 50 Heizanlagen mit 500 KW Leistung gebraucht wird. Ein Bündel an Maßnahmen soll diese Steigerung möglich machen.
(mehr...) (pdf 359 KB)

Der Wald einst und jetzt

Der Tiroler Wald war über Jahrhunderte die wesentliche Energiequelle unseres Landes, ein Großteil der Baustoffe, Werkzeuge und Arbeitsgeräte waren aus Holz, ja sogar die landwirtschaftliche Produktion wurde mit Düngemitteln aus dem Wald (Streu, Waldheu) gestützt. Übernutzungen und Flächenverluste des Waldes waren die Folge und haben die Leistungsfähigkeit des Waldes als Rohstofflieferant und Schutzfaktor geschwächt. Eine strenge Forstgesetzgebung, gezielte Waldpflege und die Entlastung von der landwirtschaftlichen Nutzung haben dazu geführt, daß der Wald sich in den letzten Jahrzehnten deutlich erholt hat. Der gute Zustand des Waldes und die in kurzer Zeit entstandenen Nutzungsreserven in unseren Wäldern, erlauben es heute wieder über den Wald als Einkommenschance für die Waldbesitzer nachzudenken.

Nutzungssteigerung ist möglich!

Laut Studie des Bundesforschungs- und -ausbildungszentrums für Wald in Wien kann in Tirol von einem derzeit noch nicht genutzten Holzpotenzial von etwa 300.000 Kubikmeter ausgegangen werden, diese Menge würde die in den letzten Jahren durchschnittlich genutzte Holzmenge von rd. 1,4 Mio. Kubikmeter pro Jahr um mehr als 20 % auf 1,7 Mio Kubikmeter erhöhen. Diese zusätzliche Menge entspricht einem mit Holz beladenen Güterzug von 10 km Länge. Das zusätzliche Potenzial ergibt sich jedoch nur dann, wenn die hohen Preise des Jahreswechsels 2006/07 unterstellt werden. Auf Basis der durchschnittlichen Holzpreise der Jahre 2004 bis 2006 ergibt sich ein Potenzial von knapp 1,6 Mio Festmeter Holz, was einer Steigerung um 200.000 Kubikmeter gegenüber den letzten drei Jahren entspricht.

Zusätzlich zur Rundholzreserve kann auch Astmaterial, welches bei der Holzernte anfällt, zur Hackschnitzelerzeugung gewonnen werden. Dieses Energie-Potenzial liegt bei 40.000 Tonnen – das entspricht rd. 100.000 Kubikmeter Brennholz.

Das zusätzliche Rundholz kann nur durch Intensivierung der Durchforstung und Verstärkung des Altholzabbaus im Schutzwald gewonnen werden.

Holzaufkommens und Biomassenpotentialstudie für Tirol - Endbericht (pdf 308 KB)

Zuwachspotenzial nutzen heißt:

  • Arbeitseinkommen für den Waldbesitzer
  • Erneuerbare Energieträger stärken, CO2-Ausstoß reduzieren (Klimabündnis)
  • 24 Mio Euro zusätzlicher Wertschöpfung für Waldbesitzer und Forstunternehmen
  • 300 Arbeitsplätze in ländlichen Regionen
  • Importabhängigkeit der Tiroler Sägeindustrie verringern.
  • Schutzwälder verjüngen und damit nachhaltig stabilisieren

Es geht aufwärts - Einschlagsentwicklung im Tiroler Wald

Trotz gleichbleibender und lange Zeit real fallender Holzpreise, steigt der Einschlag in Tirol seit Beginn der 70er Jahre kontinuierlich. Die Einschlagsstatistik zeigt, dass die Holznutzung trotz einiger witterungs- und holzpreisbedingter Schwankungen seit Jahren deutlich ansteigt