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Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

Staatspreis 2005

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Staatspreis 2005

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Agrargemeinschaft Schnann erhält Staatspreis

Am 28. September 2005 überreichte Bundesminister DI Josef Pröll in Velden am Wörthersee bereits zum elften Mal den Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft für besonders innovative Projekte. In Tirol ging der begehrte Preis an den Obmann der Agrargemeinschaft Schnann, Alfons Falch. Das große Engagement der Ausschussmitglieder für die naturnahe, einzelstammweise Holznutzung und die gemeinschaftliche Holzvermarktung mit anderen Agrargemeinschaften gelten in der Region als Vorbild.

Der Einsatz modernen Geräte schont den Wald und ist kostengünstig

Die Vergabe dieses Preises soll die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen, wie aus dem Wald gleichzeitig naturverträglicher und wirtschaftlicher Nutzen gezogen werden kann. Das Ökosystem Wald soll für künftige Generationen intakt erhalten bleiben. Auch der Stellenwert der bäuerlichen Waldwirtschaft soll erhöht und das Selbstverständnis der Waldbäuerinnen und Waldbauern gestärkt werden.

Schutzwaldpflege erhöht Sicherheit
Von den insgesamt 1.506 Hektar des Betriebes Agrargemeinschaft Schnann sind 551 Hektar Waldfläche, 85% davon Schutzwald in teilweise extremen Lagen. „Wir möchten unseren Wald so gesund erhalten, dass auch unsere Nachkommen in diesem Gebiet möglichst sicher leben können.“, betont Obmann Alfons Falch die gesellschaftliche Verantwortung der Agrargemeinschaft. „In dem steilen Gelände ist die Schutzwaldbewirtschaftung sehr aufwändig und gefährlich. Sie bringt uns nur wenig ein, das Geld investieren wir wieder in den Wald und den defizitären Almbetrieb.“ Der Wald der Agrargemeinschaft schützt die unterliegende Siedlung, die Arlbergschnellstaße und die Bundesbahn.

Naturnaher Waldbau ist gelebte Praxis
Alte Bäume werden einzeln und nur auf kleiner Fläche vorsichtig entnommen. Meist sorgt die Natur selbst für den an das Klima optimal angepassten Nachwuchs, hin und wieder werden heranwachsende Wälder mit den Mischbaumarten Lärche und Zirbe ergänzt. „Die Wälder der Agrargemeinschaft sind gut gepflegt, die Durchforstung ist fast zur Gänze abgeschlossen.“ freut sich der zuständige Leiter der Bezirksforstinspektion Landeck, DI Peter Hauser.

Mehrfachnutzen für die Region
Der Betrieb arbeitet intensiv mit anderen Agrargemeinschaften zusammen und ist Mitglied beim Waldverband. Das Holz wird möglichst an örtliche Abnehmer bzw. an größere Sägewerke geliefert. Brennholz wird günstig bereit gestellt, um private Holzheizungen zu fördern. Quellwasser und Christbäume werden an die Dorfbewohner gratis abgegeben, Sportlerinnen und Sportler können Loipen und Mountainbike-Routen kostenlos benützen.