Wie funktioniert das Verfahren?
Bestandeskartierung und Stichprobenaufnahme werden in zwei getrennten Arbeitsschritten durchgeführt.
Für die Kartierung stehen flächendeckend (Falsch)-Farbenbilder und daraus gerechnete Farborthofotos und Laserscanningdaten (ALS) des Landes Tirol zur Verfügung, die bei der Kartierung deutliche Verbesserungen und Zeitersparnis ermöglichen.
Die Kartierung ist Grundlage für die Erstellung eines Stichprobendesigns, bei dem die Stichprobenanzahl nach den örtlichen Gegebenheiten ertragskundlich und kostenmäßig optimiert wird.
Für die Erhebungen stehen Arbeitsanleitungen und Pflichtenhefte (
144 KB) - sofern die Arbeiten durch einen forstlichen Dienstleister durchgeführt werden - auch der Abt. Forstplanung zur Verfügung

Auch die Stichprobe wird nach einem neuen Verfahren, dem "Ein-Mann-Stichprobenverfahren" erhoben:
- Bei der Winkelzählprobe mit dem Relaskop wird lediglich die Grundfläche je Baumart erhoben. Es werden dabei keine Durchmesser mehr gemessen.
- Anschließend werden die Zentralstämme [Z - Stamm] je Baumart und -bei mehr als 4 Bäumen je Baumart- zusätzlich der zweitstärkste Stamm (Oberhöhenstamm) angeschätzt.
- Von den Zentralstämmen und den Oberhöhenstämmen werden die BHD´s sowie bei den Zentralstämmen die Höhen, Alter und Zuwachs gemessen.



