Ausgesprochen!

Auseinander

Plötzlich und überraschend war es heraußen, das Wort Scheidung bei den Eltern meines Mitschülers. Aber im Laufe der Jahre haben sie sich anscheinend doch immer weniger zu sagen gehabt, sich sozusagen auseinander gelebt. Der Felix, der ständig mit seiner mega Musik im Ohr durch die Gegend rennt, hat das gar nicht so richtig mitgekriegt: Wie ein... [mehr...]

Verjüngung des Tiroler Waldes

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Verjüngung des Tiroler Waldes

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  • Faktoren mit starkem negativem Einfluss auf die Waldverjüngung Zentralalpen

Ein Wald muss sich rechtzeitig verjüngen können, damit er seine vielfältigen Leistungen für den Eigentümer und die Gesellschaft nachhaltig erbringen kann. Neben dem Eigentümer und dem Forstgesetz fordern das besonders jene, die auf den Schutz vor Naturgefahren und den wertvollen Lebensraum Wald angewiesen sind.

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass von allen erhobenen Faktoren das Wild die Verjüngung des Waldes nach wie vor am meisten beeinflusst. Rund ein Drittel aller untersuchten Probeflächen in Tirol werden demnach vom Wild so stark beeinträchtigt, dass der Verjüngungszeitraum erheblich verlängert wird und wertvolle Mischbaumarten ausfallen. Hält dieser starke Einfluss an, ist ein landeskultureller Schaden auf diesen Flächen zu erwarten.

Bei genauerem Hinsehen zeigen die Untersuchungen ein differenziertes Bild und durchaus unterschiedliche Trends. Im Zentralalpenraum werden Jungwälder aktuell in gleicher Weise wie im Jahr 2006 vom Wild beeinträchtigt. 27% aller Probeflächen weisen dort einen starken Wildeinfluss auf. Die Summer aller Beeinträchtigungen ist seit dem Jahr 2003 im Zentralalpenraum gestiegen. Dafür waren zuletzt die Schäden durch Pilze und Insekten verantwortlich.

In den Nordalpen hingegen ist der Wildeinfluss auf die Waldverjüngung wesentlich höher als in den Zentralalpen, hat sich aber von 2004 auf 2007 ein wenig verringert. 38% aller Probeflächen waren hier vom Schalenwild stark beeinflusst.

Die Tiroler Jagd- und Forst-Verantwortlichen haben sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der durch Schalenwild stark beeinflussten Verjüngungsflächen zu verringern. Dieses Ziel wurde landesweit noch nicht erreicht. In Summe zeigt sich, dass bis zur einer Verjüngung des Waldes, die allen Anforderungen gerecht wird, noch ein weiter Weg zu gehen ist.

Details finden Sie im Tiroler Waldbericht 2007, 2008 und 2010.