Ausgesprochen!

Grüner Daumen

Mei toll, es schneit schon wieder... Schnell, ab zur Bushaltestelle. Ich muss um Punkt Acht Uhr im Büro sein. Mein Daumen angelt nach der Buskarte in der Geldtasche. Glitsch – fast wär’ ich am Boden gesessen. Jetzt reicht’s. Heut’ ist es aber rutschig. Nichts wie rein in den Bus und die warme Heizung genießen. Kein nervenaufreibendes... [mehr...]

WZI Methodik

[ Kontakt ]

AdresseBürgerstraße 36
A-6020 Innsbruck
Telefon+43 (0)512 508 4502
Fax+43 (0)512 508 4505

[ Weitere Informationen ]

[ E-Government ]

[ 

WZI Methodik

  ]

Waldzustandsinventur (WZI)

Beobachtungen seit den 80er-Jahren

Seit den frühen 80er Jahren kontrollieren Fachleute routinemäßig den Gesundheitszustand des Waldes in Mitteleuropa und in Tirol. Diese Waldzustandsinventuren sind ins Leben gerufen worden, weil Wälder im Erzgebirge großflächig abgestorben und starke Schäden im Umkreis von heimischen Industriestandorten aufgetreten sind. Waldsterben im Sinne von flächenhaftem Absterben von Wäldern gibt es in Tirol nicht.

Fallende Nadeln - der Schmerzensschrei der Bäume

Der Gesundheitszustand der Bäume wird anhand des Blatt- bzw. Nadelverlustes in den Baumkronen beurteilt. Denn Bäume haben nur eine Möglichkeit mitzuteilen, wenn es ihnen nicht gut geht: Je schlechter die Umweltbedingungen wie Bodenqualität, Wasserversorgung, Trockenheit, Luftschadstoffe ect., umso mehr Blätter oder Nadeln wirft ein Baum ab. Nach internationalen Kriterien gelten Bäume ab 25 % Blatt-/Nadelverlust als geschädigt. Bei der Beurteilung des Waldzustandes werden fünf Beurteilungsstufen unterschieden (UN/ECE und EU Klassifizierung).

Schadstufe Nadel -/ Blattverlust Gesundheitszustand
0 nicht verlichtet (bis 10 % Nadelverlust) gesund
1 leicht verlichtet (>10 % bis 25 % Nadel-/Blattverlust) Warnstufe
2 mittelstark verlichtet (>25 % bis 60 % Nadel-/Blattverlust) geschädigt
3 stark verlichtet (über 60 % Nadel-/Blattverlust) stark geschädigt
4 tot (100 % Nadel-/Blattverlust) tot
gesund
Warnstufe
geschädigt
stark geschädigt

Inhaltliche Rückfragen zum Thema Wald richten Sie an: eMailwaldschutz@tirol.gv.at