Im Gebirgsland Tirol steht auf Grund seiner hiefür günstigen topographischen Verhältnisse der primäre Energieträger Wasserkraft in reichem Maße zur Verfügung und wird auch in beträchtlichem Umfang genutzt, wobei naturgemäß die Gewinnung des hochwertigen, sekundären Energieträgers Elektrizität dominiert.
In Tirol stehen dementsprechend ca. 780 Wasserkraftanlagen in Betrieb, wovon allerdings nur 22 der sogenannten "Großwasserkraft" (Engpaßleistung über 10.000 kW) und alle übrigen der "Kleinwasserkraft" (Engpaßleistung bis 10.000 kW) zuzurechen sind.
Alleine 490 Anlagen befinden sich allerdings in der Leistungsklasse bis maximal 50 kW und bringen es gemeinsam auf eine Gesamtleistung von nicht mehr als ca. 9.200 kW und ein gesamtes Arbeitsvermögen von ca. 54,7 Mill. kWh/Jahr.
Demgegenüber betragen die Gesamtleistung der nur 22 Großanlagen 2.687.000 kW und das gesamte Arbeitsvermögen ca. 5.400 Mill. kWh/Jahr.
Trotz der hoch erscheindenden Anzahl von Wasserkraftanlagen ist das Wasserkraftpotential Tirols anders als etwa in der Schweiz erst zu knapp weniger als der Hälfte tatsächlich ausgebaut.
Die Wasserkraftwerke Tirols sind im "Wasserkraftwerkskataster des Landes Tirol" erfaßt, der aus technischen und rechtlichen Gründen derzeit nicht allgemein zugänglich gemacht werden kann. Interessenten können sich jedoch hinsichtlich näherer Auskünfte jederzeit an den Verwalter dieses Katasters in der Abteilung Wasserwirtschaft des Amtes der Tiroler Landesregierung wenden.
Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Markus Federspiel
A-6020 Innsbruck, Herrengasse 1-3, 1. Stock, Zi. 122
++43(0)512/508-4210
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markus.federspiel@tirol.gv.at


