Ausgesprochen!

Grüner Daumen

Mei toll, es schneit schon wieder... Schnell, ab zur Bushaltestelle. Ich muss um Punkt Acht Uhr im Büro sein. Mein Daumen angelt nach der Buskarte in der Geldtasche. Glitsch – fast wär’ ich am Boden gesessen. Jetzt reicht’s. Heut’ ist es aber rutschig. Nichts wie rein in den Bus und die warme Heizung genießen. Kein nervenaufreibendes... [mehr...]

B 199 Abschnitt Grän

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B 199 Abschnitt Grän

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Blick vom Baulosbeginn in Richtung Nord-Westen

Allgemeines:

Aufgrund schlechter Untergrundverhältnisse im Bereich der Abzweigung nach Grän wird die B 199 Tannheimer Straße in Richtung Grän abgeschwenkt und weiters durch einen Lawinenschutzdamm vor der Glöbt Lawine gesichert.

Ausgehend vom Baulosbeginn am Ende der Ortsdurchfahrt Haldensee weicht die neue Trasse lagemäßig bis zum Baulosanfang nur sehr geringfügig ab.

Ab dem Ortsrand von Haldensee folgt die Projektstraße der bestehenden L 261 Gräner Straße, schwenkt vor der Berger Ache nach Westen ab und führt in Dammlage entlang des Uferbereiches der Berger Ache in Richtung Tannheim.

Vom Schnettererbach bis Baulosende verläuft die neue Trasse nahe der Bestandstrasse und geht in den im Jahr 1996 ausgebauten Abschnitt der B 199 über.

L 261 Gräner Straße:

Die Landesstraße wird mittels T-Knoten an die B 199 Tannheimer Straße angebunden.

Gemeindestraße "Grän-West":

Die Gemeindestraße wird über die umzubauende Gaudenzbrücke in die B 199 eingebunden.

Entwässerungsmaßnahmen:

Zur Ableitung der auftretenden Niederschlagwässer werden bei Baulosanfang ausreichende entwässerungstechnische Maßnahmen vorgesehen, um das bestehende Entwässerungssystem aufrecht erhalten zu können.

Im Bereich der Feuchtwiesen (Straße in Dammlage) werden geeignete Maßnahmen zur Ableitung der Straßenabwässer in Absprache mit dem Naturschutz gesetzt.


Blick vom Baulosende in Richtung Süd-Ost

Weitere Wege:

Die bestehenden Zufahrten und Feldwege werden an die neue Trasse angeschlossen.

Für die beiden Abzweigungen  der L 261 Gräner Straße und der Gemeindestraße (Grän-West) werden zur besseren Befahrbarkeit der Kreuzungsbereiche Linksabbiegestreifen ausgebildet.

Zum Schutz der Verkehrsteilnehmer vor der Glöbt-Lawine zu schützen, wurde von der Wildbach- und Lawinenverbauung ein Schutzdamm vorgeschrieben (Höhe 10 m), der derzeit mit dem Überschussmaterial aus dem Baulos der Umfahrung Nesselwängle geschüttet wird.

Eine zusätzlich zu errichtende Loipenführung über den Schutzdamm wird derzeit vom Baubezirksamt Reutte planlich ausgearbeitet.


Dammschüttarbeiten mit Blickrichtung Nordwest

Zuständigkeiten

  • Auftraggeber Straßenbau:
Land Tirol, Gruppe Bau und Technik, Abteilung Straßenbau Externer Link
  • Planung Straßenbau:
ZT-Büro Rudig, 6600 Reutte
  • Bodenmechanik:
Grund & Boden, DI. Lercher
  • Bauüberwachung:
Baubezirksamt Reutte





 

 

 

 

 

Kosten

Die anfallenden Gesamtkosten werden auf ca. 700.000 Euro geschätzt und können erst nach Vorliegen aller Ausschreibungsergebnisse präzisiert werden.


Dammschüttarbeiten - im Bild die künfttige Straßentrasse

Termine

Aufgrund der zu erwartenden Setzungen wurde 2005 eine Überlastschüttung aufgebracht. Nach Abklingen der Setzungen wird in Absprache mit dem Bodenmechaniker, Dipl.-Ing. Lercher der weitere Bauablauf festgelegt.

Ausführende Firma: LawinenschutzdammArge Storf/Strabag
Ausführende Firma:StraßenbauarbeitenFröschl Bau AG

Die Arbeiten am Lawinenschutzdamm wurden bereits abgeschlossen. Die Verkehrsübergabe erfolgt am 30.September 2007.




Baufortschritt

Aufbereitung Frostkoffer
Aufbringen der Vorlastschüttung auf Fließ
Vorbereitung Unterbauplanum
Eindrücken von Baumstämmen zur Fundamentstabilisierung
Widerlager Loipenunterführung
Blick auf Loipenunterführung Richtung Tannheim

Abteilung Straßenbau Externer Link, Gruppe Bau und Technik
A-6020 Innsbruck, Herrengasse 1-3
+43 (0) 512/508-4041
+43 (0) 512/508-4045
eMailstrassenbau@tirol.gv.at Externer Link