Hohes Verkehrsaufkommen und starke Belastungen durch Frost und Tausalz machten eine Erneuerung von Verschleißteilen des Bauwerkes notwendig.
Im Juni 2001 wurde mit den Arbeiten begonnen, welche im Oktober 2002, dank des vollen Einsatzes aller Beteiligten, in Planung und Ausführung, fertiggestellt werden konnten.
Zusätzlich wurde auf Sicherheit sehr starkes Augenmerk gelegt:
Stahlleitwände zum Schutz für Kraftfahrzeuge gegen Absturz, aber auch Schutz von Fußgängern gegen abgeirrende Fahrzeuge wurden installiert.
Durch eine Aufweitung der Fahrbahnränder auf der Seite Ampas konnte der Gefahrenpunkt im Kreuzungsbereich weiter etnschärft werden. Eine zusätzliche optimierte Signalgebung der Ampelanlage steigert die Leistungsfähigkeit und vermindert die mögliche Staubildung.
Der vom Tourismusverband Hall und Umgebung initiierte Wettbewerb für die Neugestaltung der Gehwegbereiche brachte eine abgerundete Gesamtlösung. Als gut gelungen wird die Idee erachtet, das vorgeschriebene seitliche Schutzdach über den Geleisen der ÖBB als „Aussichtsplattform“ zu nutzen. Man hat hier einen guten Blick auf die Stadt Hall und den Münzturm.
Die Umsetzung durch die Abteilung Brücken- und Tunnelbau mit Tourismusverkehrsverband und Stadt Hall bzw. den Stadtwerken erfolgte in gutem Einvernehmen und brachte das gewünschte Ergebnis – eine durchaus optisch ansprechende und zweckmäßige Lösung.
Die in der Mitte der Plattform angeordneten Fahnenmasten werden bei Beflaggung das ganze Erscheinungsbild noch zusätzlich abrunden.
Leitungsaufhängung
Die bisher in den Gehwegen untergebrachten Versorgungsleitungen konnten im Zuge der Arbeiten in eine Sammelleitung unterhalb des Tragwerkes verlegt werden. Dank des guten Einvernehmens mit den zuständigen Kollegen der Stadtwerke Hall und der Telekom Austria konnten auch diese Arbeiten termingerecht umgesetzt werden.
Verkehrsabwicklung:
Weitblick bewiesen alle Beteiligten in Zusammenhang mit der Verkehrsabwicklung und den behördlichen Genehmigungen. Es war bekannt, dass die Haller Innbrücke ein sehr neuralgischer Verkehrspunkt ist. Dennoch gab es trotz eingehender Diskussionen eine Zustimmung zur forcierten Abwicklung der Arbeiten mit der Möglichkeit im Jahr 2002 mehrere Bauphasen umsetzen zu können, und dadurch die ursprüngliche lange Bauzeit bis 2004 erheblich verringern zu können.
Ein spezieller Dank gilt dem Verständnis aller betroffenen Verkehrsteilnehmern, die während der Bauzeit Umwege und Wartezeiten in Kauf nehmen mussten.








