Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

Innbrücke Rotholz

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Innbrücke Rotholz

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Die Eröffnungsfeier

Am 19. September wurde die neue Brücke in Begleitung von Schützen und Musikkapellen der Anliegergemeinden offiziell eingeweiht.

Der Jenbacher Bürgermeister und Direktor der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG, Wolfgang Holub begrüßte die zahlreich erschienen Gäste.

Technische Erläuterungen zum Bau der Brücke gab es von Herrn Hofrat DI Martin Aschaber vom Amt der Tiroler Landesregierung Abteilung Brücken- und Tunnelbau. Landesrat Konrad Streiter hielt dann die Festansprache ehe Dekan Peter Mayr die neue Brücke segnete.

Erläuterungen zum Bau:

Mehr als 100 Jahre hatten die Züge der Zillertalbahn die Brücke strapaziert. Materialermüdung an der Stahlbrücke über den Inn und verstärkte Kolkbildung waren dann entscheidend für den Neubau einer modernen Straßen- und Eisenbahnbrücke. Genug Platz ist dabei auch für die Fußgänger und Radfahrer. Gewinner war auch die Verkehrssicherheit. Vier Eisenbahnkreuzungen konnten aufgelassen werden, die Zufahrten zum Jenbacher Gewerbegebiet und zum Bahnhof wurden entscheidend verbessert.

Am rechten Innufer wurde die parallel laufende Bundesstraße 171 auf einer Länge von 160 Metern abgesenkt und die Brückenkonstruktion mittels einer wasserdichten Wanne unterquert. Bauherren waren das Amt der Tiroler Landesregierung, die Zillertaler Verkehrsbetriebe AG und die Gemeinden Buch, Jenbach, Strass und Wiesing.

Neu in Tirol und Österreich ist dieser Brückentyp. Für die Planer, Statiker und die ausführenden Firmen war es eine Herausforderung, da die unterschiedlichen Belastungsstärken der Brücke von Bahn und Auto in die Brückenplanung mit einberechnet werden mussten. Gute Arbeit leisteten auch die Bautrupps der Zillertalbahn.

128,5 Meter lang ist das Brückenbauwerk in Rotholz. Zwei Flusspfeiler und ein Landpfeiler mussten errichtet werden.

Schalung des Tragwerkes

Bei der Rotholzer Brücke wurde der Hauptträger des mächtigen Stahlfachwerkes vor Ort verschweißt. Jedes Segment hat eine Länge von 15 Metern. Besonderes Augenmerk wurde am neuen Schienenweg auf Lärmreduzierende Maßnahmen gelegt. Mehr als 18 Meter breit ist die neue Brücke, die neben Schiene und Straße auch für Fußgänger und Radfahrer einen eigenen Fahrstreifen bietet.